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Oktober 01, 2021 4 min lesen.

Eine vegetarische Ernährung bedeutet in der Regel den dauerhaften Verzicht auf Fleisch und Fisch. Menschen, die sich vegan ernähren, gehen noch weiter und verzichten zusätzlich zu Fleisch und Fisch auf alle anderen Produkte tierischen Ursprungs, wie etwa Eier, Milch oder Honig.

Die Beweggründe für eine vegetarische oder vegane Ernährung sind unterschiedlich und reichen von geschmacklichen Vorlieben bis hin zu ethischen und politischen Motiven. Sich vegetarisch zu ernähren kann aber auch eine Form des Protests gegen Massentierhaltung und die schlechten Bedingungen darstellen, unter denen Schlachttiere meist gehalten werden.

Anlässlich des Welt-Vegetariertags am 01. Oktober geben wir in diesem Beitrag einen Einblick in die Entstehung des Tages und erklären, was er bewirken möchte und wie seine Umsetzung erfolgt.

Infos rund um den Welt-Vegetariertag

Wie in allen Bereichen der freien Marktwirtschaft regelt auch die Nachfrage nach tierischen Produkten die Produktion. Eine große Rolle spielt außerdem die Bereitschaft der Kund:innen, für die vegetarischen Produkte auch die entsprechenden Preise zu bezahlen. Zur Deckung der steigenden Nachfrage nach vegetarischen Produkten werden jede Menge Ressourcen benötigt. Neben Ackerfläche, die für Getreide und Ähnliches für die Herstellung von Tierfutter genutzt werden, belasten auch der Wasserverbrauch und die Abgase durch Transporte unsere Umwelt.

Seit wann gibt es den Welt-Vegetariertag?

Der weltweite Vegetariertag wurde in Verbindung mit dem Welt-Vegetarier-Kongresses 1977 in Schottland von der "North American Vegetarian Society" eingeführt. Ziel des Aktionstag ist es, die Vorzüge der vegetarischen Lebensweise bekannter zu machen.

Der Welt-Vegetariertag ist Teil des World Vegetarian Awareness Month -zu Deutsch des Monats des vegetarischen Bewusstseins - der mit dem Aktionstag am 01. Oktober startet und mit dem Weltvegantag am 1. November endet.

Was passiert am Welt-Vegetariertag?

Der Welt-Vegetariertag verfolgt das Ziel, Nicht-Vegetarier:innen dazu zu motivieren, fleischlose Kost zu probieren - wenn auch nur an diesem Tag. Darüber hinaus wird versucht an diesem Tag besonders viele Informationen und Fakten rund um die Vorteile einer vegetarischen Ernährung vermitteln.

Selbstverständlich bietet der Tag auch für all diejenigen, die sich bereits fleischfrei ernähren, die Möglichkeit, ihre gesunde und bewusste Lebensmittelauswahl in besonderem Maße zu würdigen.

Warum gibt es einen Welt-Vegetariertag?

Ziel des Welt-Vegetariertags ist nicht nur, mehr Menschen von einer vegetarische Ernährung zu überzeugen, sondern auch das Bewusstmachen der Umweltfaktoren, aus denen eine fleischfreie Ernährung zu empfehlen ist. So wird in diesem Zusammenhang beispielsweise verdeutlicht, inwieweit eine fleischlose Ernährung das Leid von Tieren vermindern kann. Natürlich ist es in Ordnung, wenn all diejenigen, die sich nicht für eine komplett fleischlose Ernährung entscheiden möchten, immerhin am Welt-Vegetariertag einen sogenannten "Veggie-Day" veranstalten und einen Tag lang auf Fleisch, Fisch und Wurst verzichten.

Tierschützer:innen und Vegetarier:innen ist es ein großes Anliegen, am Welt-Vegetariertag darauf aufmerksam zu machen, dass der Umgang mit Schlachttieren und die Selbstverständlichkeit des verschwenderischen Fleischkonsums so nicht weiter gehen können.

Infos rund um Vegetarismus weltweit

Die Anzahl der Menschen, die Wert auf eine tierschonende und gesunde Ernährung legen, steigt stetig. Die Tatsache, dass für tierische Produkte Lebewesen leiden und sterben, rückt immer mehr ins Bewusstsein der Menschheit. Auch ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass die Massentierhaltung nicht nur den Tieren, sondern auch unserer Umwelt schadet: sie schädigt die Böden, verbraucht Unmengen an Wasser und Getreide und verursacht ebenso große Unmengen an CO2.

Eine schöne Reaktion auf diese Veränderung ist ein wöchentlicher "Veggie-Tag", den bereits unzählige Kantinen und Restaurants eingeführt haben. Bereits dieser eine Tag ohne Fleischkonsum kann die Situation der Tiere verbessern.

Wie viele Menschen weltweit leben vegetarisch?

Die Zahl der Vegetarier:innen und Veganer:innen auf der ganzen Welt wird auf etwa 1 Milliarde geschätzt. Die Länder Italien, Österreich, Deutschland und Großbritannien sind mit etwa 9–10 % Vegetarier:innen die Spitzenreiter innerhalb Europas und in der Schweiz sind 3% der Bevölkerung Veganer:innen und 11% Vegetarier:innen.

In welchen Ländern leben die meisten Vegetarier:innen?

Das Land mit den meisten Vegetarier:innen weltweit ist Indien mit 38%. Damit liegt Indien im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ganz vorne. Den zweiten Platz belegt Israel mit 13% Vegetarier:innen und 5% Veganer:innen. Damit ist Israel zugleich das Land mit den meisten Veganer:innen auf der ganzen Welt. Platz 3 belegt das Land Taiwan mit 12% Vegetarier:innen.

Zum Vergleich: In Deutschland wurde die Zahl der Vegetarier:innen im Jahr 2018 auf mehr als sieben Millionen geschätzt,(also knappe 6% der Deutschen) wobei davon ausgegangen werden kann, dass diese Zahl in den vergangenen drei Jahren um einiges angestiegen ist.

Vegetarische Rezepte für Einsteiger

Pizza Babka

Vegetarische Gemüsequiche

Asiatische Nudelsuppe

9 Basics, um sich an Vegetarismus heranzutasten

Einige Menschen verbinden mit vegetarischer Ernährung eine Einschränkung ihrer Lebensmittelauswahl. Der Verzicht, den eine fleischfreie Ernährung mit sich bringt, ist Dank des vielfältigen Angebots an Alternativprodukten lange nicht so groß, wie viele ihn sich ausmalen. Wir möchten dir eine kurze Übersicht der Lebensmittel aufzeigen, die bei einer vegetarischen Ernährung erlaubt sind. Denn eine Ernährung ohne Fleisch und Fisch ist gar nicht so schwierig und unflexibel, wie viele es denken.

Die Basics einer vegetarischen Ernährung

  • Obst und Gemüse in allen Formen und Variationen: roh, erhitzt, als Snack, im Salat, im Müsli, im Kuchen, als Smoothie, in Riegeln, eingekocht, getrocknet
  • Hülsenfrüchte: Linsen (rot, gelbe, Belgua, Berg, Pardina), Bohnen (rot, weiß, Kidney, Mungo), Kichererbsen
  • Nährmittel: Haferflocken, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis
  • Milchprodukte: Milch, Käse, Eier von Kuh/ Ziege/ Schaf
  • Nüsse und Samen
  • Fette und Öle
  • Alternativ- und Ersatzprodukte: Fleisch- und Fischalternativen (Tofu, Seitan, Tempeh, Jackfruit, Soja, Erbsen)
  • Für den Geschmack: Zwiebeln, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Knoblauch, Kräuter, Gewürze, Sojasoße, Gemüsebrühe
  • Zusätzliches: Säfte, Smoothies, Kaffee mit pflanzlichen Milchalternativen, Softdrinks, Schokolade, andere Süßigkeiten

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