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Tag der Ozeane

Juni 08, 2021 5 Minuten Lesezeit

Tag der Ozeane

Seit wann gibt es den Tag der Ozeane?

Heute ist der Tag der Ozeane, auch World Ocean Day oder Welttag der Meere genannt. Egal wie du diesen bedeutsamen Tag bezeichnen möchtest, am 8. Juni wird auf der ganzen Welt auf den Wert und die Bedrohung der Weltmeere aufmerksam gemacht. 2009 wurde der Tag von den Vereinten Nationen erstmals ausgerufen, um die Thematik für die Bedrohung der Meere zu sensibilisieren und an den Wert und die Rolle der Weltmeere zu erinnern.

Wofür steht der Tag der Ozeane?

Am Tag der Ozeane liegt die ökologische Bedeutung der Weltmeere im Fokus. Es wird an die Gefahren erinnert, denen die Ozeane heute ausgesetzt sind. Dazu gehören der Klimawandel, die Verschmutzung sowie die Überfischung der Weltmeere. Daraus resultierend sollen immer mehr konkrete Maßnahmen geschaffen werden, die zum Schutz der Weltmeere dienen.

Ein Leben auf dem Planet Erde ist ohne den Ozeanen nicht möglich – sie sind lebenswichtig. Das gesamte Ozean steckt voller wundervoller Tiere und Pflanzen. Dabei ist uns Menschen oft nicht bewusst, wie wichtig vor allem die Meerespflanzen für uns sind. Die Weltmeere sorgen, wie die Bäume, für die Luft, die wir atmen. Außerdem sorgen sie für die Nahrung der Menschheit und stabilisieren das Klima.

Was sind die Probleme?

Die erschreckende Tatsache ist, dass die weltweiten Meere zu den am wenigsten geschützten Gebieten der Erde zählen – obwohl sie unverzichtbar sind. Aktuell ist es so, dass sich der Zustand der Ozeane verschlechtert.

Erwärmung der Meere

Die Meere werden weltweit immer saurer und wärmer. Die vom Menschen durch Treibhausgasemissionen verursachte Wärme wurde von den Ozeanen in den vergangen Jahrzehnten zu mehr als 90 Prozent abgespeichert. Demzufolge ist die Funktion des Austauschs von Gasen und Nährstoffen zwischen den Wasserschichten beeinträchtigt. Die schlechtere Funktion sorgt für das Entstehen von Zonen mit Sauerstoffmangel.

Giftstoffe im Meer

Auch durch die Landwirtschaft und die Industrie gelangt über das Grundwasser und über sämtliche Flüsse Giftstoffe ins Meer. Natürlich trägt dieser Faktor massiv zur Veränderung des ozeanischen Ökosystems bei. Viele Tiere und Pflanzen werden zum Beispiel auch mit Öl verseucht. Das Öl gelangt ins Meer, wenn Tankschiffe im Wasser auf Grund laufen. Auch Unfälle bei Ölbohrinseln sorgen für das Verschmutzen der Meere. Das fatale daran ist: Es sterben eine Vielzahl an Fischen, Meeressäuger und Seevögel.

Massive Überfischung

Ein weiterer Grund für den schlechten Zustand des Meeres ist die Überfischung der Meere. Bei der Überfischung werden viel mehr Fische gefangen als nötig. Durch die grenzenlose Überfischung der Meere fällt das ozeanische Ökosystem aus dem Gleichgewicht. Viele wichtige Bewohner der Meere werden entnommen, die wichtig für den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts sind und gleichzeitig somit immer mehr Arten vom Sterben bedroht sind.

Beim Fischen gehen auch sehr viele Pflanzen in den Meeren kaputt. So werden beim Fischfang teilweise Netze an den Meeresgrund gereicht, die anschließend über den Boden gezogen werden - wie ein Pflug über ein Feld.

Die schockierende Nachricht ist, dass in den vergangenen 30 Jahren bereits über 300 Meeresgebiete für tot erklärt worden sind, da ihnen fast die Hälfte aller Korallenriffe verloren gegangen sind.

Verschmutzung der Meere

Jährlich gelangen 6,4 Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane. Es wird prognostiziert, dass es im Jahre 2050 sogar mehr Plastik als Fische im Meer geben soll. In anderen Worten formuliert: Ändern wir in den nächsten 30 Jahren nicht gravierend etwas, so wird womöglich jeder Vogel Plastik in seinem Bauch tragen. Auch heute sterben schon Hunderttausende Delphine, Wale, Robben, Schildkröten und Millionen Seevögel aufgrund von Plastik.

Maßnahmen zum Schutz der Weltmeere

Einweggeschirr und To-Go Verpackungen sind unter anderem Grund für den enormen Anstieg der Verschmutzung der Weltmeere. In weniger als einem Monat tritt das EU-weite Verkaufsverbot von bestimmten Einwegplastikartikeln in Kraft. Am dem 03. Juli 2021 dürfen Einwegbesteck (Messer, Gabeln, Löffel), Einwegteller, Strohhalme, Rührstäbchen, To-Go Becher, Fast-Food Verpackungen und To-Go Essensbehältnisse aus Styropor, Wattestäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff nicht mehr verkauft werden. Juhu!

Der Verbot von herkömmlichen Einwegprodukten ist ein wichtiger und essenzieller Schritt, um den Schutz der Ozeane zu fördern. Auch pandoo hat sich dies zur Mission gemacht. Neben der Reduzierung von Abholzung streben wir die Reduzierung der Verschmutzung der Umwelt an. So entstand die Idee, Bambus als nachhaltige Ressource zu verwenden, um in erster Linie wieder verwendbare Produkte zu schaffen.

Was du tun kannst

Jeder Alltagsheld:in kann den Tag der Ozeane beherzigen und ab sofort in die Umsetzung kommen. Wir zeigen dir ein paar kleine, aber sehr wirkungsvolle Schritte, die du tun kannst, um den Schutz der Meere zu unterstützen und damit die Verschmutzung der Meere zu reduzieren.

1. Verzichte auf Einweg-Plastik

Vielleicht gehst du schon als Vorbild voran, spätestens ab dem Eintreten des Verbots, wird es unumgänglich sein, Einweg-Plastik auf dem Alltag zu streichen. Finde umweltfreundliche und nachhaltige Alternativen, die du im besten Fall wieder verwenden kannst.

2. Deinen Müll entsorgen

Werfe Müll nicht achtlos weg. Gerade bei uns in Deutschland, gibt es an fast jeder Ecke entsprechende Mülleimer. Egal, wo du dich aufhältst, nimm deinen Müll und entsorge ihn.

3. Fremden Müll entsorgen

Nicht oft genug, findet man am Straßenrand, auf einer Wiese oder im Wald Müll. Wie wär's, wenn du diesen das nächste Mal einfach aufhebst und im nächsten Mülleimer entsorgst. Du tust Gutes für die Umwelt und sammelst direkt paar gute Taten.

4. Reduziere deinen Fischkonsum

Um dem Fischfang entgegenzuwirken, ist der Verzicht auf Fisch die optimalste und schnellste Lösung. Wenn du jedoch ab und an Fisch zu dir nehmen möchtest, ist es wichtig einen Blick auf Fischratgeber zu werden. Solche gibt es von WWF (Einkaufsratgeber Fisch) oder von Greenpeace (Fischratgeber). Darüber hinaus kannst du auf Siegel wie das MSC Siegel oder Naturland achten.

5. Mache bei Clean-Up Projekten mit

Am 18. September 2021 findet der diesjährige World Cleanup Day statt. Dies ist die größte Bürgerbewegung der Welt, die zur Beseitigung von Umweltverschmutzung und Plastikmüll sorgt. Mach mit bei der weltweit größten Cleanup Sammelaktion am World Cleanup Day.

6. Spenden

Du hast keine Zeit, um bei diversen Clean-Up Projekten mitzumachen? Dann spende! Es gibt viele tolle Organisationen, für den Kampf gegen Müll Unterstützer suchen.

Empfehlungen für Filme, Bücher und Dokumentationen

Wir haben für euch die mit besten Filme über Ozeane zusammengefasst. Diese öffnen einem die Augen, sensibilisieren einen zum Thema Meeresverschmutzung und regen zur Veränderung im Alltag an.

Filme & Dokumentationen:

  • Seaspiracy: Wie der Mensch die Meere zerstört
  • A Plastic Ocean
  • Chasing Coral
  • Unsere Ozeane
  • Die unbequeme Wahrheit über Ozeane
  • Sharkwater
  • Revolution

Bücher:

  • Das Ozeanbuch: Über die Bedrohung der Meere von Ester Gonstalla
  • Aufschrei der Meere: Was unsere Ozeane bedroht und wie wir sie schützen müssen von Hannes Jaenicke und Ina Knobloch

Weitere wirkliche tolle Filme und Serien rund um das Thema Nachhaltigkeit findest du hier.

Netter Reminder

Zu guter Letzt haben wir für euch noch vom letzten Jahr richtig coole Wallpaper, die ihr euch als Hintergrundbild für euren Desktop, Laptop oder auch für das Handy herunterladen könnt. Es ist eine schöne Art, um sich die gesamte Thematik immer wieder durch ein nettes Hintergrundbild bewusst zu machen. Hier kommt ihr zum gratis Download.



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