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Oktober 29, 2021 4 min lesen.

Am 01. November wird jährlich der Weltvegantag gefeiert. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Tag und wie ist er entstanden? Diese und weitere spannende Informationen erfährst du in unserem Beitrag zum Weltvegantag am 01. November.

Das Thema Veganismus hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen, sodass auch das Marktangebot einen starken Wandel durchläuft und immer mehr vegane Produkte jeglicher Bereiche das weltweite Angebot erweitern. Doch stecken hinter den individuellen Beweggründen eines veganen Lebensstils ganz unterschiedliche Motivationen. Gesundheit, Tierwohl aber auch Umweltbewusstsein sind die Hauptgründe für die Entscheidung für einen Alltag frei von tierischen Produkten.

In diesem Beitrag erklären wir, was der Weltvegantag bedeutet und was an diesem Tag konkret vor sich geht. Darüber hinaus nennen wir fünf Gründe, aus denen ein veganer Lebensstil gut für unsere Umwelt ist. Abschließend teilen wir ein paar leckere vegane Rezeptideen mit euch, die besonders im kalten und grauen Monat November Herz und Magen erfreuen.

Worum geht es am Weltvegantag?

Am Weltvegantag steht vor allem Aufklärungsarbeit im Vordergrund: Insbesondere Menschen, die sich bisher noch kaum oder gar nicht mit einer veganen Lebensweise befasst haben, sollen erreicht werden. Mit Informationsmaterial oder Flugblättern wird versucht, diese zum Nach- und Umdenken zu bringen.

Selbstverständlich dient der Tag auch dem Zweck, sich mit anderen Veganer:innen oder solchen, die er werden wollen, auszutauschen und den Veganismus zu feiern.

Eine wichtige Rolle spielt an diesem Tag auch der aktive Dialog mit Menschen, die ein nicht-veganes Konsumverhalten bevorzugen. So können Vor- und Nachteile einer rein pflanzlichen Ernährung gemeinsam evaluiert und abgewogen werden.

Diejenigen, die sich aktiv am Weltvegantag beteiligen, möchten mit diesem Tag darauf aufmerksam machen, dass jede:r Einzelne seinen individuellen Beitrag leisten kann, um Tiere und unsere Umwelt zu schützen. Mit etwas Sensibilität für das Thema und kleinen Veränderungen kann schon vieles erreicht werden.

Was ist los am Weltvegantag?

Eine Vielzahl veganer Vereine organisiert am 01. November in einigen deutschen Großstädten Veranstaltungen, welche verschiedene Angebote offerieren. Wer sich nicht nur in der Theorie informieren möchte, kann auch vegane Speisen und Getränke probieren.

Eine andere Möglichkeit ist, es den Tag im Freundes- oder Bekanntenkreis wahrzunehmen. So können Menschen, die sich bereits mit einem veganen Lebensstil befassen oder diesen leben, andere in ihrem Umkreis darauf aufmerksam machen und vielleicht durch das ein oder andere leckere Gericht begeistern. Wer das möchte, kann auch Flyer von veganen Webseiten selbst ausdrucken, um Neulingen im Bereich Veganismus wichtiges Informationsmaterial an die Hand zu geben.

5 Gründe, warum ein veganer Lebensstil gut für unseren Planeten ist

1. Der Treibhausgas-Ausstoß wird weniger

Bei den Treibhausgasen aus der industriellen Tierhaltung handelt es sich meist um Methan und Lachgas. Ersteres ist 25 Mal klimaschädlicher als CO2. Auch Lachgas wirkt sich negativ auf das Klima aus: es wirkt 300 Mal stärker als Kohlendioxid und trägt bis zu 7% zum weltweiten Treibhauseffekt bei.

Laut Schätzungen des Umweltbundesamtes verursacht die Produktion von nur einem Kilogramm Rundfleisch bis zu 28 kg Treibhausgase. Im Vergleich hierzu verursacht die Produktion von Obst und Gemüse weniger als ein Kilogramm Treibhausgase.

2. Der hohe Wasserverbrauch wird verringert

Die Landwirtschaft trägt die Verantwortung für etwa 70 Prozent des Wasserverbrauchs. So wird über die Hälfte der weltweiten Getreideernte mittlerweile an Tiere verfüttert und 70% der weltweiten Agrarflächen werden für Tierfütterung jeglicher Art genutzt.

Jedoch verbraucht nicht allein das Pflanzenwachstum diese großen Wassermengen. Viel problematischer in Bezug auf die Belastung von Gewässern ist Massentierhaltung. Diese ist außerdem für die mitverantwortlich für die Zerstörung von Ökosystemen mit Frischwasser.

3. Der Abholzung des Regenwaldes wird entgegengewirkt

Für die Fütterung der Tiere, deren Fleisch weltweit täglich verzehrt wird, wird in den letzten Jahrzehnten verstärkt Soja angebaut. Dieser Anbau erfordert immer mehr Flächen, für die besonders Regenwälder gerodet werden. Nicht nur die Rodung selbst, sondern auch der Import der Entwaldung verursachen CO2-Emissionen. Im Jahr 2017 hat die EU laut eines WWF-Berichts indirekt 116 Millionen Tonnen CO2-Emissionen verursacht.

4. Die Massentierhaltung wird nicht unterstützt

Zur Deckung des immensen Fleischkonsums der Verbraucher:innen, werden Tiere auf engstem Raum unter erschreckenden Bedingungen gehalten. Sie werden als reine Ware betrachtet und können ihre natürlichen Bedürfnisse nicht ausleben. Auch die Ei- und Milchindustrie greift auf solche Haltungsmuster zurück, indem sie ihre Milchkühe künstlich befruchten. Männliche Küken haben keine Überlebenschancen und werden direkt getötet.

5. Dem Welthunger wird entgegengewirkt

Hunger ist und bleibt ein weltweites Problem. Es wird davon ausgegangen, dass etwa 1 Milliarde Menschen weltweit nicht genug zu essen haben. Ein Großteil der unterernährten Menschen lebt in Entwicklungsländern.

Während auf der Erde genügend Getreide angebaut wird, um alle Menschen zu sättigen, werden die landwirtschaftlichen Flächen vermehrt zur Gewinnung von Tiernahrung genutzt, welche in Industrieländer exportiert wird. Ein Großteil des hungernden Bevölkerung könnte gestillt werden, wenn diese Nahrungsmittel stattdessen den Menschen zur Verfügung gestellt würde.

Vegane November-Rezepte

Vegane Tantan-Ramen

Es handelt sich um ein veganes Rezept für wärmende, gesunde und herzhafte Tantan-Ramen. Tantan-Ramen, oder auch Tantanmen ist eine Art japanische Nudelsuppe. Unser Rezept ist rein pflanzlich und durch die Verwendung von lokalen Zutaten auch etwas vereinfacht.

Vegane Birnen-Haselnuss-Tarte

Diese herbstliche Tarte haben wir ganz ohne raffinierten Zucker zubereitet und anstelle dessen zum Kokosblütenzucker gegriffen. Da wir uns momentan ja noch in der Birnensaison befinden, haben wir all diese leckeren Komponenten zusammengeworfen.

Veganer Pumpkin Spice Latte

Der Herbst-Klassiker unter den warmen Getränken! Die perfekte Kombination aus süß und würzig. Funktioniert sowohl mit Espresso als Basis, als auch mit schwarzem Tee oder Chai, je nachdem, was ihr am liebsten mögt!


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