Plastic Free July 2021 - Was der plastikfreie Juli dieses Jahr bedeutet

Juli 02, 2021 6 Minuten Lesezeit

Plastic Free July 2021 - Was der plastikfreie Juli dieses Jahr bedeutet

Die diesjährige #plasticfreejuly Challenge ist besonderer als je zuvor. Durch das im Juli kommende Plastikverbot von Einwegartikeln bekommt die #plasticfreejuly Challenge einen nochmals kräftigeren Anstoß - denn wo es keine Einwegprodukte mehr zu kaufen und zu bekommen gibt, dort lassen sich auch keine Plastikartikel mehr konsumieren.

In den nächsten Zeilen wollen wir dir den #plasticfreejuly Trend im Juli näher bringen und erklären dir auch, worum es sich bei der #plasticfreejuly Challenge handelt. Wir zeigen dir, wie du als Alltagsheld:in mitwirken kannst und du erfährst auch mehr zum Thema Plastikverbot.

Let's go - FUCK PLASTIC!

Was ist der #plasticfreejuly

Die Idee der #plasticfreejuly Bewegung entstand 2011 in Perth, Australien. Es geht darum, im Alltag so viel Einwegplastik wie möglich zu vermeiden. Die Mission der Veranstalter war, die Welt auf den Plastikverbrauch aufmerksam zu machen und die Menschen dazu zu animieren, gerade im Monat Juli ganz bewusst in ihrem Alltag weniger Plastik zu nutzen.

Warum ist der Trend #plasticfreejuly entstanden

Die Motivation zu dieser Aktion entstand aus an sich sehr schmerzvollen Tatsachen. Die Umweltverschmutzung durch Plastik ist so trivial und so stark von Bedeutung geworden, dass wir Menschen nicht mehr wegschauen können. Die weltweite Plastikverschmutzung durch uns Menschen ist die treibende Kraft für die Bewegung, um wieder eine möglichst plastikfreie Welt in Zukunft zu schaffen.

So wurde aus einer simplen Idee eine wundervolle Kampagne, die seit 2011 traditionell jedes Jahr durchgeführt wird. Mittlerweile hat sich diese Bewegung auf der ganzen Welt verbreitet und die Menschen motivieren und erinnern sich kurz vor Start des Monat Julis an dieser Challenge gemeinsam teilzunehmen. Eine Bewegung, die auf der gesamten Welt in dieser Form stattfindet, löst einen unglaublich großen Sog aus, der immer mehr und mehr Menschen inspiriert, an dieser Challenge teilzunehmen.

Plastikverbot ab dem 03.Juli 2021

Es ist endlich soweit! Das EU-weite Verkaufsverbot von gewissen Einwegplastikartikeln tritt dieses Jahr in Kraft. Mittlerweile sollte bekannt sein, dass die Plastikverschmutzung ein ernst zu nehmendes Problem für unsere Umwelt ist. Andererseits betrachtet wächst das Bewusstsein für dieses Thema, die Menschen werden immer sensibler und es wird nach Lösungen gesucht. Um schneller handeln zu können, werden nun auch Gesetze erlassen, die eine plastikfreie Welt unterstützen. Wir sind happy über diese Entscheidung!

Viele Gründe sprechen dafür, dass Plastik nicht gut für uns ist. Zum Beispiel essen wir pro Woche ungefähr eine Karte an Mikroplastik pro Woche. Zum anderen ist die erschreckende Wahrheit, dass Plastik sich in der Natur länger als 450 Jahre hält.

Folgende Produkte dürfen ab Juli 2021 nicht mehr verkauft werden:

  • Einwegbesteck (Messer, Gabeln, Löffel)
  • Einwegteller
  • Strohhalme
  • Rührstäbchen
  • To-Go Becher
  • Fast-Food Verpackungen und To-Go Essensbehältnisse aus Styropor
  • Wattestäbchen
  • Luftballonstäbe aus Kunststoff

Das Verbot der Einwegplastikartikel bedeutet, dass du dazu aufgerufen wirst nach Alternativen zu schauen. Überdenke, welche Produkte du bis jetzt wirklich genutzt hast und welche möglichen Alternativen es dafür gibt. Neben Einwegprodukten aus nachhaltigem Rohstoff kannst du auch auf wiederverwendbare Produkte zurückgreifen, die nicht nur nach einer einmaligen Nutzung entsorgt werden müssen, sondern eine längere Produktlebensdauer schenken. Nach dem Ersatz von Einwegprodukten aus nachhaltigen Rohstoffen sind wiederverwendbare Produkte noch wertvoller für die Umwelt. Für mehr Informationen über das Thema Plastikverbot, welche Auswirkungen es für unseren Alltag hat, kannst du hier nachlesen.

Wie kannst du mitmachen und Teil der Bewegung werden?

Mittlerweile entstand in den 10 Jahren eine Bewegung, die schätzungsweise 326 Millionen Menschen in 177 Ländern der Welt inspiriert hat. Millionen Menschen geben ihr Bestes diesen einen Monat zusammen so wenig Plastik wie nur möglich im Alltag zu gebrauchen.

Wir wollen dich mit in die plastic free july challenge nehmen. Wichtig an der Stelle ist zu erwähnen, dass es um den Versuch geht, etwas in deinem Alltag zu verändern. Egal, ob du Anfänger im Bereich Nachhaltigkeit bist oder schon einige Erfahrungen sammeln durftest, es ist für Jede:n gedacht. Ziel dieser Bewegung ist es, dass wir Menschen auf der ganzen Welt weniger Plastik benutzen - und gemeinsam können wir das schaffen.

Jede noch so kleine Änderung in deinem Alltag, macht einen großen Unterscheid für unsere Gemeinschaft.

Take the Challenge

Plastic Free July ist eine globale Bewegung, die Millionen von Menschen hilft, Teil der Lösung für die Plastikverschmutzung zu sein – damit wir sauberere Straßen, Meere, Strände und schöne Gemeinden haben können.

Bist du bereit für den plastikfreien Juli? Unterstützend könnte für dich der Support von Plastic Free July sein. Mit Tipps und Tricks, die du wöchentlich in den Mails erhaltest, kann es dir während der Challenge einfacher fallen motiviert zu bleiben. Auch cooles Storytelling von anderen Teilnehmern aus der ganzen Welt können dich inspirieren.

Hier kannst du dich mit paar wenigen Daten von dir anmelden, um die neusten plastikfreien Ideen für den Alltag und das Leben zu erhalten. Gemeinsam können wir etwas bewegen und ein Teil der Lösung sein.

Einfache Tipps, wie du diesen Monat auf Plastik verzichten kannst

Du wirst in der Zeit von plastic free july großartige Alternativen finden, die womöglich für immer zu deinen neuen Gewohnheiten werden können. Mag sein, dass das noch unvorstellbar ist, aber du wirst sehr schnell merken, wie einfach es ist kleine Alltags-Gewohnheiten durch neue zu ersetzen und gefallen daran zu finden.

  1. Melde dich für die Challenge an
    Wie schon oben erwähnt, erhälst du wertvolle Tipps und Tricks von Plastic Free July, dich dir dabei helfen am Ball dran zu bleiben und durchzuhalten.
  2. Überprüfe bewusst jedes Produkt, was du am Tag konsumierst
    Versuche deinen eigenen Alltag ganz bewusst und achtsam zu beobachten. Wo nutzt du Plastikartikel? Bei welchen Produkten warst du dir bis jetzt nicht bewusst, dass es Plastik beinhält? Wo fällt es dir vielleicht auch besonders schwer auf ein Produkt aus Plastik zu verzichten? Mach dir deinen eigenen Konsum klar. Es ist nicht schlimm, wenn du erst im Nachgang merkst, dass Plastik doch enthalten war und du das Produkt genutzt hast. Viel wichtiger ist die Bewusstseinserweiterung für jedes konsumierte Produkt. Beim nächsten Mal kannst du vielleicht darauf verzichten.
  3. Statt bestellen, lieber kochen
    Oft schaffen wir aus zeitlichen Gründen oder (wenn wir ehrlich zu uns sind) aus Bequemlichkeit nicht unser Essen für den nächsten Tag vorzubereiten und Meal Prepping zu betreiben. Dabei ist es oft einfacher und schneller als vielleicht gedacht und macht außerdem Spaß. Das Beschäftigen mit dem Vorbereiten für dein eigenes Essen schenkt dir auch hier Bewusstsein für all das, was du täglich isst. Mehr zum Thema Meal Plan für ein gesundes Essen ohne Stress kannst du hier nachlesen.
  4. Setze dir Reminder
    Wie oft passiert es einem, dass man im Einkaufsladen steht und die Obst-und Gemüsenetze gut verstaut in der Schublade zu Hause liegen oder du beim nächsten Café wieder einen To-Go Kaffeebecher mitnimmst, weil du dein wiederverwendbaren Kaffeebecher nicht am Start hast. Schreibe dir eine Liste, mit Dingen, die du immer zum Einkaufen mitnimmst und hänge sie dir an einen sichtbaren Platz. Umso öfter du sie dir durchließt, desto mehr rufst du dir in dein Bewusstsein, welche Dinge du auf keinen Fall vergessen solltest. Und so wird von Mal zu Mal eine Gewohnheit, die sich in deinen Alltag etabliert und irgendwann keine "Vergessenssache" mehr ist.
  5. Informiere dich und eigne dir Wissen an
    Heutzutage ist es so einfach, wie noch nie, sich Wissen anzueignen. Es gibt unzählige Bücher, Videos, Dokumentationen und Filme über jegliche Themen, die dich interessieren. Anstatt vielleicht das 10te Mal auf Social Media zu Scrollen, suche lieber auf Netflix oder Amazon Prime nach einer Doku, die dich über das Thema Nachhaltigkeit und Umwelt aufklärt. Durch eigenes Sammeln an Informationen, wirst du automatisch für das gesamte Thema sensibilisiert. Hier haben wir für dich einige sehr gute Filme und Dokumentationen aufgelistet.

Weitere, sehr hilfreiche und informative Tipps, wie du deinen Alltag und dein Leben plastikfrei gestalten kannst, findest du auf folgendem Blog.

Fuck Plastic Kampagne

Zum freudigen Anlass des Plastikverbots und der #plasticfreejuly challenge, haben wir als junges Start-Up die „FUCK plastic“-Kampagne ins Leben gerufen. Uns ist es wichtig unsere Reichweite zu nutzen, um so viele Menschen wie möglich auf die aktuellen Aktionen aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit paar Influencer:innen nutzen wir deren Stimme , um das Bewusstsein für das Thema anzuregen und die Menschen zu motivieren bei der Bewegung mitzumachen.

Passend dazu haben wir vor kurzem unseren neuen Merch rausgebracht, der auf T-Shirts und Hoodies in verschiedenen Farben das „FUCK PLASTIC“ Logo bedruckt hat. Ein klares Statement und sieht zudem einfach cool aus!

Hier kommst du zum Shop der nachhaltigen Kleidung von pandoo.

pandoo-Produkte für den plasticfreejuly

Wir als junges Start-Up haben uns die Mission gemacht gegen die Plastikverschmutzung und die Abholzung vorzugehen. Unsere Motivation liegt darin, Tag für Tag, immer mehr Menschen mit unserem großen Vorhaben zu begeistern und haben uns deshalb dazu entschieden Produkte aus schnell wachsenden Rohstoffen, wie dem Bambus, auf den Markt zu bringen.

Hier stellen wir für dich paar pandoo Produkte vor, die dich bei der plastic free july challenge unterstützen können und die perfekte Alternativen für den Plastikverbot bieten.

Wir sind gespannt auf alle Geschichten, die durch die Bewegung entstehen und wünschen dir viel Spaß bei der #plasticfreejuly challenge. Wir sind dabei – und du?



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