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Der Klimawandel

Die Erderwärmung ist nicht nur eine Bedrohung, sondern auch die momentane, bedenkliche Situation, in der wir uns befinden. Geschuldet ist die prekäre Lage unseres Planeten durch die Handlungen der Menschen. In den Medien und der Politik wird der Begriff Klimawandel schon lange verwendet und durch unterschiedliche Berichterstattungen und Meinungen verwässert. Anstelle der Mystifizierung möchten wir die Erderwärmung als eindeutige und unbestreitbare Herausforderung bezeichnen. Bedeutende Ursachen des Klimawandels finden sich in den im pandoo-Blog vorherig besprochenen Problematiken, nämlich der Rodung der Wälder und die Gewinnung, Nutzung und Beseitigung von fossilen Ressourcen.

 

Die Rodung der Wälder

Die Neutralisierung der CO2-Emissionen wird den Pflanzen und im Speziellen ihrer Photosynthese verdankt: Pflanzliche Ökosysteme wie ein Wald stabilisieren die Luftbalance indem sie das Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre nehmen und nach einem natürlich chemischen Prozess stattdessen Sauerstoff abgeben. Durch die Zerstörung von Wälder jeglicher Art entweicht der sonst gespeicherte Kohlenstoff als klimaschädliches CO2 an die Atmosphäre. Dieser steigt auf und bildet eine Schicht wie ein Glasdach, der in einem Treibhaus die Wärme reflektiert. Dies führt zur globalen Erderwärmung, weswegen man diesen Prozess auch Treibhauseffekt nennt. Wenn man bedenkt wie viel Waldfläche jede Minute (27 Fußballfelder!), jede Stunde an jedem Tag abgeholzt wird, kann man sich die Ausmaße nicht vor Augen halten, die an emittierten Treibhausgasen verursacht werden – und dies alleine durch die Abholzung und Rodung von Wäldern.

Gleichzeitig wird der natürliche Wasserkreislauf zerstört: Ein einzelner Baum benötigt bis zu 1'000 Liter Wasser am Tag für die Zirkulation und Wasserspeicherung. Ein Großteil des Wassers befindet sich also im ewigen Kreislauf des (Regen-)Waldes durch die Wiederverwertung der Bäume. Verschwinden die Pflanzen, fehlt ein wichtiger Akteur in der Natur. Als Folge daraus bilden sich keine Wolken und daher kein Regen und in der Atmosphäre gibt es weniger Feuchtigkeit. Dadurch treten vermehrt Dürren, Wassermangel und Trockenzeiten auf.

Auf der anderen Seite hat die globale Erderwärmung auch negative Auswirkungen auf die Wälder: Das fruchtbare Land muss mit Niederschlag, Tau und Nebel bewässert werden. Wenn das natürliche Klima die Wasserversorgung und die Temperaturbalance nicht mehr aufrechterhalten kann, werden die Waldböden austrocknen. Langfristig kann es zu einer Versteppung der Regenwälder führen – ein ewiger Kreislauf?

 

Treibhausgas durch fossile Ressourcen

Durch die Industrialisierung und Globalisierung ist der Energiebedarf global rasant gestiegen. Die Vernetzung der ganzen Welt verbunden mit der andauernden Kurzlebigkeit des 21. Jahrhunderts führt dazu, Transportmittel öfters und unbedenklicher zu benutzen. Außerdem sind die meisten industriellen Prozesse und die daraus entstehenden Produkten von fossilen Ressourcen abhängig. Im Allgemeinen spielen Kohle, Öl und Erdgas eine große Rolle bei der Gewinnung von Energie, während andere Energiequellen (die umstrittene Kernenergie und die vielseitigen Arten der erneuerbaren Energie) bislang erst bei knapp 15% liegen. Dabei entsteht durch die Verbrennung dieser fossilen Ressourcen der Hauptteil an Treibhausgas. Seit 1750 hat sich der weltweite Ausstoß an Treibhausgasen durch den stetig anwachsenden Energieverbrauch um 40% erhöht. Die fossilen Ressourcen wie Kohle oder Erdöl gehen langsam, aber sicher zu Ende. Sie werden unermüdlich erschöpft, obwohl sie für den Menschen und die Natur schädlich sind.

Plastik wird auf Basis von Erdöl hergestellt und ist im Leben jedes Menschen täglich präsent. Die Herstellung sämtlicher Plastikarten hat negative Folgen auf die Umwelt, wie auf dem pandoo-Blogbereits genau erleuchtet wurde. Die Beseitigung von Plastik in Form der Plastikverbrennung ist zusätzlich ein verstärkender Faktor der Klimaerwärmung, da so die darin gebundenen Schadstoffe wie der Kohlenstoff an die Atmosphäre abgegeben wird.

 

Erscheinungen des Klimawandels

Seit 3 Millionen Jahren ändert sich das Klima der Erde und wechselt nach 100'000 Jahren von Warm- zu Eiszeiten und umgekehrt. Seit der letzten Eiszeit hat es 12'500 Jahre gebraucht, bis die weltweite Temperatur um 13°C gestiegen ist. Das bedeutet, dass eine Erhöhung von 1°C alle 951.5 Jahre verzeichnet wurde. Seit der Industrialisierung wurde dieser Wandel jedoch radikal beschleunigt: Die Rohstoffe der Erde werden allmählich aufgebraucht. Da die Menschheit stetig wächst, nimmt ebenso die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen und Holz exponentiell zu. Die moderne Welt brachte den Massenkonsum hervor, was sich auch in der Fleischindustrie manifestierte. Mobilität hat einen hohen Stellenwert, weshalb Treibhausgase in folgenschweren Massen durch Flugzeuge, Autos und Schiffe in die Atmosphäre gelangen. Und dieser Trend scheint nicht künftig zu stoppen, ganz im Gegenteil: UN-Klimaforscher halten einen Temperaturanstieg um bis zu 6,4°C weltweit bis 2100 für möglich, wenn die Emissionen nicht drastisch sinken. Wissenschaftler geben uns noch rund zehn Jahre, bis der Punkt erreicht ist, an dem das Klimasystem kippt. Das Ziel, die Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, wäre danach nicht mehr zu erreichen.

Kurz gesagt: Es wird warm, die Ökosysteme werden stark beeinträchtigt, und extreme Wetterbedingungen führen zu Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen. Dadurch sind auch wir Menschen direkt betroffen: Die schmelzenden Eisplatten bewirken, dass der Meeresspiegel ansteigt, wodurch unser Lebensraum allmählich geflutet wird. In Zukunft kann es sogar zu Mangel an Platz und Nahrung kommen.

 

Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann.
Tatsächlich ist das die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.

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