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Wie wir die Rohstoffe der Erde aufbrauchen



Obwohl die Ressourcenknappheit seit Jahren ein häufig angesprochenes Thema ist, scheinen Sinnes- und Handlungswandlungen nicht Einzug in den Alltag gefunden zu haben. Extrem langsam wachsende Ressourcen, wie das Holz, und endliche wie Plastik werden aufgebraucht, als hätte die Menschheit noch weitere Erden als Plan B. Allmählich erschöpfen wir so die Ressourcen unseres Planeten. Die Weltbevölkerung vermehrt sich zunehmend, die Lebenserwartung nimmt zu. Mehr Menschen werden entsprechend nach mehr Ressourcen verlangen und gleichzeitig kann sich die Erde nicht vergrößern, sondern wird in ihrem Ressourcenbestand gemindert. 

Convenience und Bequemlichkeit

Der Alltag wird zunehmend schnelllebiger und kurzatmiger. Die Menschen möchten sich in dieser gewöhnlichen Hektik vieles so bequem und zeitsparend wie möglich gestalten. Convenience stellt daher für viele eine willkommene Alltagsinsel dar. Der Conveniencegedanke soll vieles vereinfachen und eigenes Handeln minimieren – auf den Konsum beschränkte Produkte. Einwegprodukte sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Lebens, da sie günstig und bequem zu sein scheinen. Mittel- und langfristig betrachtet kosten sie hingegen mehr und verursachen grösseren Schaden, als ihre Vorteile aufwiegen vermögen. Sie sind bedeutend umweltbelastender als die Alternativen für mehrfache Anwendungen. Denn es wird oftmals auf langwachsende Rohstoffe zurückgegriffen, deren Einsatz zumindest gewissenhaft vollbracht und im idealsten Falle vermieden werden sollte. Besonders beim Plastik ist die Rate alarmierend: 50% des verwendeten Plastiks wird nach einer Nutzung weggeworfen. Dabei ist dieses Material so widerstandsfähig, dass es mindestens 500 Jahre braucht, um abgebaut zu werden. Durch die Schnelllebigkeit der Produkte wird der Erhalt unseres Planeten um diesen Faktor erschwert. 

Plastik als endliche Ressource

Im Jahre 1950 wurde das erste Plastikteil auf den Markt gebracht. Damals wurden ungefähr 1,5 Millionen Tonnen Plastik auf der ganzen Welt produziert. Mittlerweile ist es das 200-fache, nämlich 300 Millionen Tonnen Plastik! Um sich davon eine bessere Vorstellung machen zu können: Seit Einführung von Plastik in die Wirtschaft wurden 8,3 Milliarden Tonnen Kunststoff produziert, was einem Gewicht von 80 Millionen Blauwalen entspricht. Von dieser beträchtlichen Menge wurde lediglich 7.2% recycelt. Ein Zehntel wurde verbrannt. Erdöl als fossiler Brennstoff ist der Ausgangspunkt von Plastik und gleichzeitig einer der Hauptreiber von der abgegebenen Kohlenstoff-Masse, die an die Atmosphäre gelangt. Plastik fördert dementsprechend noch die Treibhauseffekte. 

World Overshoot Day - Ressourcenverschwendung - pandooEarth Overshoot Day

Die Verwendung von sehr langsam wachsenden Ressourcen wie dem Holz und von endlichen Rohstoffen ist sehr schädlich für die Umwelt und nicht wiederherstellbar für unseren Planeten. Dabei werden die Bestände alarmierend schnell aufgebraucht: Die Menschheit verbraucht 60 Prozent mehr, als die Erde bereithält. Das bedeutet, dass momentan mehr als 1.5 Planeten erforderlich für die Ressourcennutzung der Menschheit erforderlich wären. Da sich die Weltbevölkerung stetig vergrössert und daher mehr und länger lebende Menschen Ressourcen nutzen möchten, werden in Zukunft die Bestände exponentiell kleiner. So werden wir laut Schätzungen im Jahre 2050 sogar 3 Planeten gemäss unserem Ressourcenverbrauch benötigen. Erdöl als fossile Ressource soll in 50 Jahren bereits aufgebraucht sein.

Um sich dessen bewusst zu werden, wurde der Earth Overshoot Day (zu Deutsch: Welterschöpfungstag) eingeführt. Dabei handelt es sich um ein ermittelbares Datum, an dem die Ressourcen der Erde erschöpft sind. Jedes Jahr wird dieser neukalkuliert und liegt Jahr für Jahr früher. Während der globale Welterschöpfungstag im Jahre 1990 noch beim 7. Dezember lag, war er 15 Jahre später schon am 20. Oktober. Dieses Jahr fällt er sogar bereits auf den 2. August. Für jedes Land kann man das jeweilige Datum berechnen. Der Earth Overshoot Day von Deutschland ist dieses Jahr auf den 24. April datiert. Daraus lässt sich erkennen, dass reichere Länder den Ressourcenverbrauch anführen und dass ärmere Länder sich eine solche verschwenderische Lebensweise nicht leisten können (als Vergleich: der Welterschöpfungstag von Kuba ist am 2. Dezember, jener von Kanada am 13. März). Gerade die westliche Welt verbraucht zu viel und die Folgen müssen besonders die ärmeren Länder tragen. 

 

Zum Thema Plastik ist auch die neue Blogreihe "Plastik & der Mensch" interessant zu lesen. 

 

Die reinste Form des Wahnsinns ist es,alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.


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