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7. November - Tag des Darms

November 07, 2020 6 Minuten Lesezeit

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Verdauungsbeschwerden sind nicht nur sehr unangenehm, sie sind auch viel zu häufig ein Tabu-Thema. In Deutschland gibt es daher den Tag des Darms, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Informationen zum Thema Darm und Verdauung zu verbreiten. Auch ganz grundsätzlich ist es wichtig, sich ein wenig mit der Verdauung auszukennen. Denn so bist du in der Lage, diese auf nachhaltige und natürliche Art zu optimieren, was wiederum deine Lebensqualität verbessern wird.

In diesem Beitrag erfährst du mehr über den Darmtag, über das Immunsystem Darm und über deine Darmflora. Wir erklären dir, wie sich die Flora mithilfe von Probiotika und Präbiotika aufbauen lässt, was es mit Darmreinigung und Darmsanierung auf sich hat und wie du deine Darmgesundheit am besten förderst. Zudem empfehlen wir dir ein gutes Buch zum Thema – lies weiter, um mehr zu erfahren!

Was hat es mit dem Darmtag am 7. November auf sich?

Der Magen-Darm-Tag wurde in Deutschland vom Verein Gastro-Liga e.V. ins Leben gerufen. Seit vielen Jahren steht an diesem Tag der Verdauungstrakt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Am 7. November 2020 ist es wieder so weit – zahlreiche virtuelle Veranstaltungen und Telefon-Hotlines informieren auf anschauliche, humorvolle und zugängliche Art über den Stuhlgang und verwandte Themen. Themenschwerpunkt ist dieses Jahr der Schluckakt, also der Beginn der Verdauung.

Als wichtigster Teil des menschlichen Verdauungstraktes ist der Darm ein ganz besonderes Organ. Wusstest du, dass er bei erwachsenen Menschen bis zu acht Meter lang werden kann? Die zahlreichen feinen Darmzotten auf dem Darm bilden eine Oberfläche, die bis zu 500 Quadratmeter misst. Diese Zahlen liefern unter anderem wichtige Hinweise darauf, welche Art von Nahrung der Mensch am besten verträgt. Denn das Verhältnis von Darmlänge liegt bei uns zwischen dem von reinen Fleischfressern wie Katzen und dem von Pflanzenfressern wie Schafen. Somit ist leicht verdauliche, tierische Nahrung typischerweise am besten für Menschen geeignet.

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Immunsystem Darm

Unser Organismus wehrt sich mithilfe von Antikörpern gegen schädliche Bakterien und Viren. Die meisten der wertvollen Zellen, die die Antikörper produzieren, befinden sich in der Darmschleimhaut. Das bedeutet, dass wir mit einer intakten Darmflora besonders gute Chancen haben, ein starkes Immunsystem aufzuweisen.

Darüber hinaus ist eine intakte Darmflora für angenehme Verdauung, guten Stoffwechsel und Gesundheit verantwortlich. Das sogenannte „Darmhirn“ rettet uns manchmal sogar das Leben, denn der Darm reagiert schnell auf Giftstoffe und tut sein Bestes, diese loszuwerden. Beschwerden im Darmtrakt, also Verdauungsprobleme, treten in verschiedenen Organen auf. Sie machen sich unterschiedlich bemerkbar und sind zwar fast nie lebensgefährlich, aber dafür nahezu immer sehr unangenehm. Dies sind typische Symptome von Magen-Darm-Beschwerden:

  • Bauchschmerzen
  • Blähungen (Flatulenzen)
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfung

Krankheiten wie eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Sodbrennen, Magengeschwüre, Darminfektionen, Lebensmittelunverträglichkeiten oder das Reizdarmsyndrom lassen sich häufig auf einen geschwächten Darm zurückführen. Umso wichtiger ist es, dass du gut auf das Immunsystem Darm aufpasst. Wichtig: Bei langanhaltenden Symptomen, Gewichtsverlust und Blut im Stuhl solltest du in jedem Fall den Arzt aufsuchen.

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So kannst du deine Darmflora aufbauen

Damit dein Darm korrekt arbeitet, ist es wichtig, ihn mit guter Nahrung zu versorgen. Dies geht sowohl mit Medikamenten als auch mit natürlichen Mitteln, die als Probiotika und Präbiotika bekannt sind. Eine der besten Möglichkeiten, deine Darmflora zu unterstützen, bieten Probiotika. Das sind lebendige Mikroorganismen in Form von Milchsäurebakterien oder Hefepilzen. Diese siedeln sich in deinem Darm an und wirken sich dort sehr positiv aus, indem sie zum Beispiel Krankheitserreger bekämpfen und für einen sauberen Darm sorgen. Die gesunden Probiotika sind unter anderem in den folgenden Lebensmitteln in natürlicher Form vorhanden – entscheide dich für Bio-Qualität ohne Zuckerzusätze, um beste Ergebnisse zu erhalten:

  • Naturjoghurt
  • Kefir
  • Quark
  • Buttermilch
  • Sauermilch

Darüber hinaus sind Probiotika auch in fermentierten Lebensmitteln vorhanden. Diese uralte Konservierungsmethode arbeitet mit Milchsäure, die zum typisch sauren Geschmack führt. Unter anderem gehören Sauerkraut, Kimchi, Miso, Apfelessig und Kombucha zu dieser Lebensmittelgruppe. Durch regelmäßigen Konsum natürlicher Probiotika tust du deinem Darm also einen großen Gefallen. Zudem handelt es sich um sehr gesunde Produkte. Noch besser wirken die Probiotika, wenn du sie mit sogenannten Präbiotika kombinierst. Bei Präbiotika handelt es sich um Ballaststoffe, die den Probiotika als Nahrung dienen. Somit trägst du durch die Ballaststoffe dazu bei, dass sich die Probiotika im Darm ausbreiten und vermehren können – du unterstützt also ihre Wirkung. Die folgenden Lebensmittel enthalten viele natürliche Präbiotika:

  • Vollkornprodukte
  • Leinsamen und Flohsamen
  • Äpfel und Bananen
  • Brokkoli
  • Artischocken
  • Spargel
  • Chicorée
  • Schwarzwurzel
  • Zwiebeln
  • Knoblauch

Übrigens: Besonders häufig weist die Darmflora Störungen auf, wenn du Antibiotika genommen hast. Denn diese greifen die natürliche Balance in der Flora an und töten wichtige Bakterien ab. Daher solltest du vor allem nach der Einnahme dieser Medikamente darauf achten, die Darmflora gezielt wieder aufzubauen.

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Darmreinigung oder Darmsanierung – was ist sinnvoll?

Neben der Unterstützung des Darms durch Pro- und Präbiotika gibt es auch die Möglichkeit, eine Darmreinigung durchführen zu lassen. In der Naturheilkunde ist auch der Begriff der Darmsanierung verbreitet, welche gerade nach der Einnahme von Antibiotika wirkungsvoll sein kann. Bei der Darmsanierung handelt es sich um einen ganzheitlichen Ansatz, der eine gesunde Darmflora ermöglicht. Dabei leitest du zunächst die krankmachenden Giftstoffe aus dem Körper heraus, bevor du mithilfe von probiotischen Bakterien die Darmflora wieder aufbaust. Das hilft unter anderem bei Darmerkrankungen, Verdauungsstörungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Neurodermitis und häufig sogar bei Rheuma und Arthritis. Wichtig: Lasse dich bei der Darmsanierung von einem ganzheitlichen Mediziner unterstützen. Dieser wird zunächst deine Gesundheit allgemein untersuchen und dir dann eine Anleitung zur erfolgreichen Darmsanierung geben.

Die Darmreinigung wird oft mit der Darmsanierung verwechselt. Jedoch handelt es sich dabei nur um den ersten Schritt der Darmsanierung. Das heißt, die Darmreinigung allein ist nicht ausreichend, um Beschwerden zu bekämpfen. Jedoch ist sie manchmal für medizinische Eingriffe nötig. Eine Therapie besteht stets aus Darmreinigung und dem gezielten Wiederaufbau der Darmflora. Auch bei der Darmsanierung gilt, dass du dich dabei von einem Experten unterstützen lassen solltest. Mithilfe unterschiedlicher Präparate geht es darum, Ablagerungen im Darm zu lösen und Giftstoffe auszuschwemmen. Dies ist mit Abführmitteln wie Glaubersalz möglich, aber auch mithilfe eines Einlaufs (bekannt als Colon-Hydrotherapie). Für eine Reinigung der Darmwand sind Hausmittel wie geschrotete oder pulverisierte Flohsamen hilfreich. Diese quellen im Darm auf und können so Ablagerungen aus dem Darm heraustransportieren. Auch geschrotete Leinsamen haben diese Wirkung. Alternativ ist Heilerde eine gute Wahl zum Ausschwemmen.

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7 Tipps, um deine Darmgesundheit zu fördern

Bei Verdauungsbeschwerden jeder Art musst du nicht leiden und schweigen. Lasse dich besser von einem Experten beraten oder versuche zunächst, mit natürlichen Heilmitteln die Verdauung wieder anzuregen. Gerade bei milderen Symptomen wie Völlegefühl, Magenschmerzen und Blähungen ist dies das richtige Vorgehen.

Die folgenden 7 Tipps helfen dir dabei, deine Verdauung zu unterstützen:

  • Tipp 1: Nimm viel Vollkornbrot und frisches Obst und Gemüse zu dir, um eine träge Verdauung anzukurbeln (Präbiotika).
  • Tipp 2: Achte zudem darauf, Probiotika wie Joghurt und fermentierte Lebensmittel zu konsumieren.
  • Tipp 3: Trinke ausreichend Wasser und/oder ungesüßten Tee. Pro Tag sind zwei bis drei Liter empfehlenswert.
  • Tipp 4: Auch deine Art zu essen kann sich auf die Verdauung auswirken. Versuche daher, langsam und in Ruhe zu essen.
  • Tipp 5: Bewegung ist wichtig, um die Verdauung anzukurbeln. Neben Spaziergängen helfen auch Workouts und Yoga-Einheiten.
  • Tipp 6: Informiere dich über Heilkräuter und ihre Wirkung, um die Verdauung auf natürliche Weise zu optimieren.
  • Tipp 7: Vermeide Stress. Das ist für deine Gesundheit allgemein sehr wichtig. Oft ist die Verdauung besonders früh von Stress betroffen.

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Buchempfehlung: Darm mit Charme

Im Jahr 2014 machte eine junge Wissenschaftlerin namens Giulia Enders Schlagzeilen. Sie hatte während eines Poetry-Slams ungewohnt offen über ein Tabuthema gesprochen, nämlich über Pupse und die Verdauung allgemein. Kurz danach schrieb sie ein Buch namens „Darm mit Charme“, das auf spannende und lustige Art erklärt, was es mit dem Darm eigentlich auf sich hat.

Giulia Enders bricht in ihrem Buch Tabus zu Themen wie Pupsen, dem Toilettengang sowie dem Unterschied zwischen „großen und kleinen Geschäften“. Außerdem gibt sie zahlreiche Tipps für eine verbesserte Verdauung. Besonders wichtig finden wir ihre Botschaft, den Darm nicht zu vernachlässigen. Indem du dich gut mit der Verdauung beschäftigst, wortwörtlich auf dein Inneres hörst und bei Bedarf Hilfe suchst, bist du auf einem guten Weg. Denke zudem daran, dass es sich hier nicht um ein peinliches, sondern um ein ganz alltägliches Thema handelt, von dem wir alle betroffen sind.

Fazit: den Darm nicht als Tabuthema behandeln

Der Tag des Darms soll uns alle darauf aufmerksam machen, wie wichtig das Verdauungssystem für unsere Gesundheit ist. Nutze diesen Anlass, um dich noch mehr mit dem Immunsystem Darm zu beschäftigen. Dies ist vielleicht auch ein guter Zeitpunkt, um natürliche Mittel für optimierte Verdauung in deinen Nahrungsplan zu integrieren. Rezepte für eine darmfreundliche Ernährung findest du unter anderem bei Utopia – von Leinsamen über Weizenkleie bis hin zu fermentierten Produkten, Kräutern und Gewürzen gibt es viele köstliche Optionen!

Denke daran, bei schweren Beschwerden den Arzt aufzusuchen. Das gilt ebenfalls für Vorhaben wie die Darmreinigung und die Darmsanierung. Grundsätzlich kannst du aber deinen Darm auch selbst stärken und entlasten. Im Buch „Darm mit Charme“ liest du mehr über Lebensmittel, die die Darmgesundheit fördern, und über Ansätze, um deinen Darm zu „erziehen“. Darüber hinaus findest du auf unserem pandoo Blog viele weitere Artikel rund um die Themen Wohlbefinden und Nachhaltigkeit!



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