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Januar 10, 2022 5 min lesen.

Immer mehr Menschen wollen unverpackt einkaufen, weswegen der verpackungsfreie Supermarkt und Unverpackt-Läden im Trend liegen. In verpackungsfreien Supermärkten werden die meisten Lebensmittel in großen Lebensmittelspendern aufbewahrt, aus denen die Ware selbst abgefüllt werden kann.

Flüssige Lebensmittel wie Öle, Essige und Co. werden in Flaschen oder Kanister abgefüllt, Gewürze, Tees und Kräuter können aus großen Gläsern gelöffelt werden. Eier landen in selbst mitgebrachten Schachteln und Käse kann ebenfalls in eigenen Behältnissen geshoppt werden. Auch auf dem Wochenmakrt können einige unverpackte Einkäufe dieser Art getätigt werden.

In diesem Beitrag zeigen wir auf, warum sich unverpacktes Einkaufen lohnt und warum es gar nicht so schwierig umzusetzen ist, wenn man die richtigen Orte und Tricks kennt. Außerdem legen wir die Vor- und Nachteile von unverpacktem Einkaufen offen.

Warum unverpackt einkaufen?

Mit dem zunehmenden gesellschaftlichen Interesse für das Thema Nachhaltigkeit und Maßnahmen wie dem EU-weiten Einwegplastikverbot verändert sich auch das Einkaufsverhalten der Konsument:innen. Die Vermeidung von Plastikverpackungen beim Einkauf stellt eines der großen Ziele dar, die im Zuge der Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielen. Damit gemeint ist der Versuch, so viele Lebensmittel wie möglich ohne Verpackung aus Plastik zu erwerben. Ein solches Kaufverhalten kann auf lange Sicht gesehen unzählige Mengen an Plastikmüll einsparen, welche unserem Planeten erspart bleiben. Darüber hinaus kann es auch dazu führen, dass mit den Jahren generell weniger Plastik produziert und benötigt wird.

Mehr als zehn Millionen Tonnen Abfälle gelangen jährlich in die Ozeane. Sie kosten Abertausende Meerestiere das Leben. Seevögel verwechseln Plastik mit natürlicher Nahrung, Delfine verfangen sich in alten Fischernetzen. Das Einsparen von Plastikmüll ist einer der einflussreichsten Faktoren. Die Belastung durch Plastikabfälle ist eine der sichtbarsten Bedrohungen der Meere. Das anfänglich vielgelobte Material hat unseren blauen Planeten in knapp 100 Jahren unwiederbringlich verändert. Während in den 1950er Jahren knapp 1,5 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert wurden, sind es heute fast 400 Millionen Tonnen. Und ein viel zu großer Teil davon landet im Meer.

Wo unverpackt einkaufen?

Eine große Auswahl an unverpacktem Obst und Gemüse, Milch- und Fleischprodukten sowie Brot- und Backwaren bieten Wochen-, Erzeugermärkte und Biosupermärkte. Auch Supermärkte und Discounter bieten immer häufiger unverpacktes Obst und Gemüse an, wobei Spender mit unverpackten Grundnahurngsmitteln eher eine Seltenheit darstellen.

In Unverpackt-Läden findet sich derzeit noch die größte Auswahl an unverpackten Lebensmitteln jeglicher Art: Haferflocken, Nudeln, Reis, Couscous, Nüsse, Tee, Müsli, Gewürze und Süßigkeiten. Darüber hinaus besitzen die Läden in der Regel ein breites Angebot an müllarmen Produkten für die Körperpflege.

Die 5 wichtigsten Tipps für deinen Unverpackt-Einkauf

1. Die richtigen Orte aufsuchen  

Hierzu zählen Wochenmärkte, Erzeugermärkte, Biosupermärkte, Reformhäuser und bestimmte Supermärkte und Discounter.

2. Behältnisse und Beutel zum Befüllen mitnehmen

Behältnisse, die du schon besitzt wie Baumwollbeutel, Edelstahl- oder Plastikdosen, Schraubgläser oder leere Plastikverpackungen, erleichtern deinen unverpackten Einkauf.

3. Einkäufe und Mengen planen

Behältnisse, die du schon besitzt wie Baumwollbeutel, Edelstahl- oder Plastikdosen, Schraubgläser oder leere Plastikverpackungen, erleichtern deinen unverpackten Einkauf.

4. Lebensmittel selbst herstellen

Vereinzelte, in der Regel verarbeitete Lebensmittel, gibt es wenig bis gar nicht plastikfrei zu kaufen. Solche Lebensmittel kannst du auch selbst herstellen oder zubereiten und so Plastikverpackung einsparen. Beispiele hierfür sind gefüllte Nudeln, bestimmte Quark, Joghurt oder Milchprodukte sowie einige Süßigkeiten.

5. Die richtige Lebensmittelaufbewahrung Zuhause

Unverpackt gekaufte Lebensmittel müssen Zuhause natürlich gut und angemessen verstaut werden. Für einige trockenen Lebensmittel wie Nudeln, Haferflocken, Nüsse, Hülsenfrüchte, Gewürze, Trockenobst und vieles mehr sind Vorratsgläser die optimale Wahl. Frische Lebensmittel lassen sich gut in Vorratsdosen oder Bienenwachstüchern im Kühlschrank lagern.

Blogbeitrag: Plastikfrei einkaufen – so geht’s

Ohne Plastiktüte, Einwegplastik und verstecktes Plastik einkaufen? Mit unseren Tipps kommst du einem plastikfreien Leben ein gutes Stück näher!

  • die Einkaufsliste, plastikfrei
  • Nein zur Plastiktüte – Verpackung vorbereiten
  • Unverpackt-Laden: so klappt’s
  • online einkaufen ohne Plastik
  • verstecktes Plastik – Extra-Tipps

Die ausführlichen Tipps und Tricks findest du in unserem zugehörigen Blogbeitrag.

Blogbeitrag: Verpackungsfrei einkaufen

Obst und Gemüse kann man bereits in den meisten Supermärkten ganz ohne Verpackung bekommen. Falls man nicht möchte, dass der Einkauf direkt auf dem Kassenband liegt oder falls man mehrere kleinere Lebensmittel einkauft, sind unter anderem waschbare Baumwollbeutel eine super Alternative zur Plastiktüte. Neben den häufigen und bekannten Supermarktketten, sind auch Bio-Supermärkte und kleine eigenständige Obst- und Gemüseläden eine gute Anlaufstelle für unverpackte frische Lebensmittel. Außerdem gibt es zum Teil in ländlicheren Gegenden aber auch in den einzelnen Bezirken mancher Großstädte Wochenmärkte.

In diesem Beitrag geben wir Tipps für deinen ersten Einkauf im Unverpacktladen.

Tipps für Lebensmittel, die selten unverpackt erhältlich sind

Eine Auswahl an alltäglichen Lebensmitteln ist manchmal schwierig bis unmöglich in unverpackter Form zu finden. In der Regel handelt es sich hierbei um weiterverarbeitete Produkte. Im Folgenden sind einige dieser Grundnahrungsmittel aufgelistet. Wir verraten dir, wie du trotz Verpackungsverzicht auch auf diese leckeren Lebensmittel nicht verzichten musst.

  • Milch: Auf manchen Wochenmärkten oder bei Bauernhöfen besteht das Angebot, Milch in Flaschen abgefüllt zu erwerben. Dies gilt leider nicht für vegane Milch, welche sich jedoch einfach selbst herstellen lässt.
  • Joghurt und Sahne: In einigen Unverpackt-Läden werden Joghurt, Schlagobers und Rahm zumindest in Pfandflaschen verkauft. Auch dies gilt leider nicht für vegane Sahne und Joghurt.
  • Nüsse und Kerne: Vereinzelte große Supermärkte bieten mittlerweile lose Nüsse und Kerne zum individuellen Abfüllen an. Immer zu finden sind diese auch in Unverpackt-Läden.
  • Nudeln: Frische und/oder gefüllte Nudeln werden häufig auf Wochenmärkten angeboten.
  • Reis und andere Hülsenfrüchte: Diese Produkte finden sich immer in Unverpackt-Läden.
  • Käse: Unverpackten Käse im eigenen Behältnis ist am einfachsten auf Wochenmärkten zu finden. Auch vereinzelte Biosupermärkte oder Bauernhöfe können hierfür die richtige Anlaufstelle sein.
  • Fleisch und Fisch: Frische tierische Produkte im eigenen Behältnis sind auf Wochenmärkten oder direkt beim Erzeuger erhältlich.
  • Eier: Unverpackte Eier werden mittlerweile in einigen Supermärkten, Biosupermärkten und immer auf Wochenmärkten oder bei Bauernhöfen verkauft.
  • Konserven: Eingelegtes Obst und Gemüse lässt sich leicht selbst herstellen.

Vorteile von unverpacktem Einkaufen

1. Gesundheit und Qualität

  • keine verarbeiteten Lebensmittel, keine versteckten Zusatzstoffe, keine unnötigen Zucker oder Salze, Frische und Gewissheit über alle Inhaltsstoffe

2. Umweltschutz durch weniger Müll

  • kein Verpackungsmüll, keine Transportwege und weniger Abgase

3. Bewusste Ernährung

  • mehr Planung und Auseinandersetzung mit Lebensmitteln und der Ernährung, bewusste Ernährung und weniger verarbeitete und tierische Produkte

4. Weniger Lebensmittelverschwendung

  • bessere Planung und Dosierung der Mengen beim Einkauf, sodass keine unnötigen Reste bleiben

5. Mehr Platz in der Einkaufstasche

  • der Wegfall von Verpackunen bringt automatisch mehr Platz in der Einkaufstasche mit sich

6. Bio, regional und fair

  • unverpackte Lebensmittel sind oft auch Bio Lebensmittel aus der Region, die im Idealfall fair produziert wurden

Nachteile von unverpacktem Einkaufen

Wie die meisten Dinge hat natürlich auch das unverpackte Einkaufen seine Schattenseiten. So benötigt ein solcher Einkauf ohne Frage genaue Vorausplanung. Darüber hinaus ist es hilfreich, eine Grundaustattung von Behältnissen, Taschen und ähnlichem zur Verfügung zu haben. Spontanes und flexibel unverpackt einkaufen kann nur in Maßen und bei bestimmten Lebensmitteln erfolgen. Auch bedeutet der Verzicht auf bestimmte verpackte Lebensmittel wie beispielsweise eingeschweißte Produkte eine kürzeren Haltbarkeit dieser. Zu guter Letzt lassen ist der Transport von unverpackten oder selbst abgefüllten Lebensmitteln nicht immer unkompliziert oder leicht in Bezug auf das Gewicht.

Beispielrezept: Bolognese mit Grünkohl und Tofu - unverpackt kochen!

Wir wollen dir zeigen, dass es sich lohnt mehr unverpackt einzukaufen. Hierfür haben wir ein ein einfaches Rezept für dich vorbereitet, das eine komplette Einkaufsliste für den unverpacken Einkauf beinhaltet. So kannst du es ganz einfach nachkaufen und nachkochen.

Einkaufsliste

Aus dem Unverpacktladen:

  • 30 ml Öl 
  • 200 g Tofu natur
  • 2 TL Italienische Kräuter
  • veganer Parmesan

Aus dem Supermarkt, vom Markt oder aus dem Unverpackt-Laden:

  • 120 g rote Zwiebel
  • 2 Stück Knoblauchzehen
  • 135 g Grünkohl 
  • 250 g Pasta nach Wahl
  • Petersilie

Selbst gemacht:

Zubereitung

  1. Für die Bolognese einen großen Topf bereitstellen und Öl heiß werden lassen.
  2. Zwiebel und Knoblauch hineingeben und glasig dünsten.
  3. Tofu dazugeben und weiter anschwitzen. Tomatenmark und italienische Kräuter dazugeben und weiter Rühren. Mit Gemüsebrühe ablöschen.
  4. Tomatenstücke und Grünkohl dazugeben und noch einmal umrühren. Bei geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit Pasta al dente kochen und beiseitestellen.
  6. Pasta mit der Sauce verrühren, abschmecken und auf Teller aufteilen. Mit Petersilie und Parmesan garnieren und genießen!

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