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Verpackungsfrei einkaufen | #Plastikfasten

März 09, 2020 6 Minuten Lesezeit

Verpackungsfrei einkaufen | #Plastikfasten

Na, wie läuft das #Plastikfasten? Nach unserem Einstieg in das Thema #Plastikfasten Anfang des Monats sind wir jetzt bestimmt alle bereit für ein kleines „Level-Up“ in Sachen plastikfreies Einkaufen!

In meinem ersten Beitrag im März, in welchem ich dir ein einfaches Gericht mit plastikfreien Zutaten aus dem Super- oder Biomarkt gezeigt habe, habe ich ja auch schon ein paar Tipps zur Vermeidung von Einwegverpackungen beim Einkaufen geteilt. Darunter waren zum Beispiel das unverpackte Einkaufen von Obst und Gemüse, das Umstellen auf Glasverpackungen, welche du anschließend weiterverwenden oder recyceln kannst, oder auch das Vorziehen von Verpackungsmaterialien wie Pappe, Karton oder Papier.

Obst und Gemüse kann man bereits in den meisten Supermärkten ganz ohne Verpackung bekommen. Falls man nicht möchte, dass der Einkauf direkt auf dem Kassenband liegt oder falls man mehrere kleinere Lebensmittel einkauft, sind unter anderem waschbare Baumwollbeutel eine super Alternative zur Plastiktüte. Neben den häufigen und bekannten Supermarktketten, sind auch Bio-Supermärkte und kleine eigenständige Obst- und Gemüseläden eine gute Anlaufstelle für unverpackte frische Lebensmittel. Außerdem gibt es zum Teil in ländlicheren Gegenden aber auch in den einzelnen Bezirken mancher Großstädte Wochenmärkte, auf denen einem das unverpackte Einkaufen ebenfalls ein Leichtes gemacht wird!

Obst und Gemüse in Netz statt Plastiktüte

Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass du nur soviel kaufen musst wie du tatsächlich benötigst und somit generell Müll und Verschwendung reduzieren kannst. Auf diese Weise kannst du außerdem auch etwas Geld sparen! Ich will ja nichts sagen, aber für mich klingt das nach einem ziemlich guten Deal, findest du nicht?

Nachdem nun allerdings ein bisschen Zeit vergangen ist und wir alle uns etwas weiter an das Thema #Plastikfasten herantasten konnten, möchte ich nun noch ein bisschen tiefer in das Vermeiden von Verpackungen eintauchen und dir heute ein paar Tipps und Tricks zum gänzlich verpackungsfreien Einkauf verraten!

Einkaufen ohne jegliche Verpackungen, also ganz nach dem „Zero-Waste“-Prinzip, kann man inzwischen sowohl in Abfüllstationen von manchen Biomärkten als auch in ganz danach gestalteten Unverpacktläden. Speziell diese Läden haben enorm zur Verbreitung eines müllvermeidenden Lebensstils beigetragen und ermöglichen inzwischen bereits in vielen verschiedenen Städten ein komplett verpackungsfreies Einkaufen. Ein ziemlich cooles Konzept! Leider sind die meisten Unverpackt-Läden bis jetzt hauptsächlich in Großstädten zu finden und nicht jeder hat somit einen unkomplizierten Zugang zu unverpackten Einkaufsmöglichkeiten. Trotzdem lohnt es sich aber ein bisschen Recherchearbeit zu betreiben, denn insbesondere durch die Abfüllstationen von Biomärkten gibt es auch in vielen kleineren Städten inzwischen zumindest ein kleines Angebot an unverpackten Lebensmitteln! Vielleicht hast du ja auch schon einmal recherchiert, ob es auch in deiner näheren Umgebung einen Unverpacktladen oder zumindest einen Bioladen mit unverpacktem Angebot gibt? Ja? Und wenn man nun einen solchen Laden gefunden habt? Was dann?

Nun, dann bist du jetzt quasi nur noch einen Blogbeitrag von deinem ersten unverpackten Einkauf entfernt, denn jetzt folgt ein kleiner Überblick und ein paar nützliche Tipps, die dir das verpackungsfreie Einkaufen zusätzlich erleichtern können! 

Plastikfrei und unverpackt einkaufen TippsTipps für den plastikfreien Einkauf: Ein Überblick über die richtigen Behälter und Gefäße

Ein wichtiger Teil des Einkaufens ohne Verpackungen ist das Mitbringen von eigenen Behältern und Gefäßen. Diese werden im Leerzustand gewogen, beschriftet, im Unverpackt-Laden befüllt und anschließend erneut gewogen, um den exakten Inhalt und somit den Preis zu bestimmen. Etwas Planung erfordert ein solcher Einkauf also schon, trägt aber gleichzeitig auch zu einem bewussteren Einkaufserlebnis bei.

Ich persönlich plane meine Fahrt zum Unverpack-Laden inzwischen fest in meinen Alltag ein und finde das Einkaufen dort total entspannend und angenehm. Es ist eine ganz andere Atmosphäre als „mal eben schnell“ hektisch ein paar Dinge zu besorgen. Solltest du dich aber doch mal unvorbereitet in einem verpackungsfreien Supermarkt wiederfinden, dann bieten die meisten Unverpack-Läden außerdem Stoffbeutel oder Glasbehälter zum Verkauf oder manchmal sogar kostenlos an. Auch Papiertüten können in manchen Fällen gekauft werden.

Der beste und nachhaltigste Weg ist dennoch das Mitbringen von eigenen Behältnissen, aber keine Sorge, diese müssen nicht unbedingt super fancy oder besonders sein! Es gibt unterschiedlichste Optionen und alle haben ihre Vor- und Nachteile:

 Mason Jars, Glasverpackungen oder Vorratsgläser

Diese Möglichkeit ist vermutlich die bekannteste Option und besonders auf Blogs oder Instagram aufgrund ihrer schicken Ästhetik am weitesten verbreitet.

Vorteil ist daher unter anderem die Optik, aber auch die gesunde und sichere Lagerung der Lebensmittel durch die Nutzung von Glas als Hauptmaterial. Nachteile werden allerdings besonders dann spürbar, wenn der nächste Unverpackt-Laden doch ein bisschen weiter weg ist und man die vergleichsweise schweren Gläser dorthin tragen muss. Ganz zu schweigen von dem Workout, das man hinlegt, wenn die Gläser erstmal gefüllt sind und der Einkauf nach Hause transportiert werden muss, uff.

 Brotdosen und alte Plastiktüten

Ja, man darf auch mit Plastik einen Unverpackt-laden betreten. Diese Alternative zu Glas ist besonders für die ersten Erfahrungen beim verpackungsfreien Einkauf sinnvoll. Bevor man sich spezielle Vorratsgläser aus Glas anschafft, kann man nämlich auch ganz einfach eine einfache Brotdose benutzen, um seinen Einkauf abzufüllen. Sogar alte Plastiktüten, wie zum Beispiel die von Cornflakesverpackungen, lassen sich problemlos wiederverwenden. Wenn diese nicht von selbst wiederverschließbar sind, sollte hier lediglich darauf geachtet werden, einen eigenen Klippverschluss mitzunehmen und diesen am Anfang zusammen mit der leeren Plastiktüte zu wiegen, sodass am Ende das korrekte Gewicht des Einkaufs ermittelt werden kann!

Die Vorteile von Brotdosen und Plastiktüten macht sich nicht nur in der Einfachheit bemerkbar, sondern auch im Gewicht eures Einkaufsbeutels, denn Plastik ist um einiges leichter als Glas, duh. Ein Nachtteil kann unter anderem die Aufbewahrung der Lebensmittel in Brotdosen und Plastiktüten sein, da man meistens nicht direkt sehen kann, was sich in der Dose befindet und Plastikmaterialien in der Lagerung von Lebensmitteln generell aufgrund ihrer Beschaffenheit eher umstritten sind.

 Stoffbeutel

Zuziehbare Stoffbeutel aus verschiedenen Materialien und in verschiedenen Größen gibt es oft direkt in Unverpackt-Läden zu kaufen. Diese sind praktisch, weil sie einerseits sehr leicht zu transportieren sind und andererseits zumindest auf dem Hinweg zum Einkaufen nur sehr wenig Platz in der Tasche wegnehmen.

So kann man problemlos schon morgens mehrere Stoffbeutel einpacken und am Nachmittag, nach der Arbeit, Uni oder Schule, direkt zum Einkaufen gehen. Nachteile gibt es besonders in der Lagerung der Lebensmittel, denn meistens lassen sich die Stoffbeutel nicht hundertprozentig dicht verschließen. Auf diese Weise sind die Lebensmittel eventuell nicht ausreichend geschützt und können zum Beispiel anfällig für Lebensmittelmotten oder andere äußere Einflüsse sein.

Außerdem eignen sich die Stoffbeutel meist nur zum Verpacken von bestimmten Lebensmitteln. Füllt man im Sommer Schokodrops in einen Stoffbeutel kann das zu einem ganz schönen Desaster im Rucksack ausarten, uups.

 

Wie du siehst, gibt es also verschiedenste Möglichkeiten, um deinen Einkauf verpackungsfrei abzufüllen. Den individuellen Umständen entsprechend kannst du dich nun an den unterschiedlichen Behältern und Alternativen versuchen und somit deine persönlichen Favoriten herausfinden!

Unverpackt Laden Supermarkt plastikfrei einkaufen tipps

Jetzt hast du also den richtigen Behälter für dich ausgesucht. Aber bekommst du wirklich alles was du brauchst, wenn du in einem Unverpackt-Laden einkaufen gehst?

Nun ja, in kleineren Abfüllstationen von Biomärkten wird das vielleicht ein bisschen schwierig, denn dort beschränkt sich die Auswahl oft auf Müsli, Trockenfrüchte und Nüsse. In richtigen Unverpackt-Läden gibt es allerdings zumeist ein wirklich, wirklich umfangreiches Sortiment. Neben trockenen Grundnahrungsmitteln wie Nudeln, Reis und Hülsenfrüchten in verschiedensten Ausführungen gibt es oft auch spezielle Lebensmittel wie Backzutaten, Süßigkeiten oder Sojagranulat. Auch Gewürze, lose Tees oder Knabberkram wie Nüsse oder Trockenfrüchte werden angeboten.

Zusätzlich haben viele Unverpackt-Läden außerdem auch ein Sortiment an Hygiene- und Badartikeln sowie Reinigungsprodukten. Sogar einige frische Lebensmittel wie Tofu, Sojajoghurt oder Pflanzendrinks gibt es in einigen besonders gut sortierten Läden! Man findet also wirklich einiges dort und es lohnt sich einmal ganz in Ruhe durch einen solchen Laden zu stöbern. Den Einkauf, den du oben auf dem Bild sehen kannst, habe ich in einem Unverpackt-Laden in Berlin erledigt. Neben meinen persönlichen Essentials wie Nudeln, Haferflocken, Nüssen und Cornflakes, habe ich hier außerdem Backpulver, Paprikapulver, Hefeflocken, getrocknete Cranberries, vegane Zartbitterschokolade, braune Linsen und getrocknete Sojabrocken mitgenommen.

Ein Einkauf im Unverpackt-Laden kann auch dahingehend super praktisch sein, um Lebensmittel, die man noch nicht kennt, in kleineren Mengen kaufen und probieren zu können. Ich persönlich nehme außerdem auch immer gerne Gewürze und Backzutaten mit, denn diese sind oftmals günstiger als im normalen Supermarkt und ich kann die Menge ebenfalls genau bestimmen und habe somit nicht unendlich viele angefangene Reste in meinem Küchenschrank stehen.

Zusammengefasst: Was bekommst du alles im Unverpackt-Laden?

  • Nudeln
  • Reis
  • verschiedene Hülsenfrüchte
  • Backzutaten
  • Süßigkeiten
  • Sojagranulat
  • Gewürze
  • losen Tee
  • Knabberkram wie Nüsse oder Trockenfrüchte
  • Hygiene- und Badartikel
  • Tofu
  • Sojajoghurt
  • Pflanzenmilch
  • ...und vieles mehr!

Bezüglich der Preise ist natürlich anzumerken, dass ein Einkauf im Unverpackt-Laden auf jeden Fall ein kleines bisschen teurer ist als im gängigen Discounter-Markt oder in manchen Supermarktketten. Das liegt jedoch auch daran, dass die Lebensmittel in Unverpackt-Läden zumeist bio und manchmal sogar regional gehalten sind. Natürlich kann es sich somit nicht jeder leisten seinen kompletten Lebensmitteleinkauf nur noch im Unverpackt-Laden zu erledigen. Aber man muss ja auch gar nicht von heute auf morgen seine Einkaufsroutine umstellen! Allein das Ausprobieren solcher Alternativen kann schon einen großen Fortschritt in Richtung eines bewussteren und nachhaltigeren Alltags bewirken, selbst wenn auch „nur“ eine Sache unverpackt eingekauft wird!

Lass dich also nicht verunsichern, wenn du denkst, du tust nicht genug oder machst etwas nicht perfekt. Allein die Bereitschaft etwas Neues zu probieren und dazu zu lernen ist schon ziemlich pandastisch!

Ich hoffe der Beitrag konnte dir ein wenig bei deinem Weg zu einem nachhaltigeren Alltag helfen! 

Deine Artemis

plastikfasten im März mit pandoo Tipps


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