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Plastikfrei einkaufen – so geht’s

Juni 22, 2020 4 Minuten Lesezeit

Plastikfrei einkaufen – so geht’s

Ohne Plastiktüte, Einwegplastik und verstecktes Plastik einkaufen? Mit unseren Tipps kommst du einem plastikfreien Leben ein gutes Stück näher!

  • die Einkaufsliste, plastikfrei
  • Nein zur Plastiktüte – Verpackung vorbereiten
  • Unverpackt-Laden: so klappt’s
  • online einkaufen ohne Plastik
  • verstecktes Plastik – Extra-Tipps

 

Die Einkaufsliste – plastikfrei

Der plastikfreie Einkauf beginnt natürlich mit deiner Einkaufsliste. Plastikfrei Gemüse zu kaufen, ist eine der leichteren Aufgaben, erst bei verpackten Artikeln wird es tricky.

Man kann, ganz grob, zwischen vier großen Quellen von Kunststoff beim Einkauf unterscheiden:

  1. Plastikverpackungen – Hüllen wie die von Toilettenpapier und Küchenrolle, Flaschen und Tuben für Kosmetika, Reinigungs- und Lebensmittel, Gemüseverpackungen und Plastiktüten (selbst die als abbaubar geltenden Tüten in den Gemüseabteilungen gehören nicht in den Kompost), Gemüsedosen und beschichtetes Wurstpapier, aber auch Sticker auf unverpacktem Gemüse und foliert bedruckte Kartonagen gehören dazu
  2. Plastikartikel zum einmaligen Gebrauch – zum Beispiel Wegwerfgeschirr, beschichtetes Backpapier, Frischhaltefolie, Tiefkühlbeutel, aber auch konventionelle Monatshygieneartikel
  3. Plastikartikel zum wiederholten Gebrauch – zum Beispiel Brotdosen, Pfannenwender, Spülschwämme, Mikrofasertücher, Fleeceartikel, Synthetikstoffe in Kleidung und Schuhsohlen, Antihaft-Pfannen und so weiter
  4. Mikroplastik als Inhaltsstoff, etwa in Kosmetikartikeln sowie in vielen Wasch- und Reinigungsmitteln

Hier solltest du tatsächlich einmal eine Bestandsaufnahme zu Hause machen und schauen, was für dich persönlich die größten Quellen von Plastik im Alltag sind. Nutze dafür ein in vier Vierecke unterteiltes Blatt Papier für die vier Kategorien von oben. So kannst du dein eigenes „Plastikprofil“ erstellen und überlegen, wo du am schnellsten und einfachsten Kunststoffe einsparen kannst.

Wir sprechen hier aber nur vom Einkauf von Lebensmitteln und Co., nicht von deinem Kleiderschrank oder vom Abrieb der Autoreifen. Natürlich bieten viele Supermärkte auch Kleidung und Schuhe an, weshalb wir das oben erwähnt haben – aber wir wollen an dieser Stelle bei deinem Wocheneinkauf bleiben.

Lebensmittel unverpackt und ohne Plastik einkaufen

 

Du weißt nun also, was deine persönlichen Plastikfallen sind. Das bedeutet, dass du deine Einkaufsliste nun entsprechend vorbereiten kannst.

Hier sind einige Beispiele und Ideen, die dir bei der Erstellung deiner plastikfreien Einkaufsliste helfen können:

  • Plastikverpackungen vermeiden – am einfachsten gelingt das natürlich, indem du deinen Einkauf bei einem Wochenmarkt erledigst, oder – wenn einer in der Nähe ist – bei einem Unverpackt-Laden gestaltest, denn beim Letzteren kommen Lebensmittel, Haushaltsartikel und mehr allesamt ohne Plastikhüllen aus; in konventionellen Supermärkten dagegen bist du mit einem Gemüsenetz und Stoffbeuteln ganz gut aufgestellt.
  • Plastikartikel zum einmaligen Gebrauch– hier gibt es eine Vielzahl plastikfreier Alternativen, die du entweder biologisch abbaubar entsorgen kannst oder die sich zur mehrfachen Verwendung eignen. Frischhaltefolie etwa lässt sich sehr gut durch Wiederverwendbares ersetzen (vom umgedrehten Teller bis hin zum gewachsten Baumwolltuch).
  • Plastikartikel zum wiederholten Gebrauch – diese ersetzt du peu à peu mit nachhaltigen Alternativen, wie beispielsweise Pfannenwendern aus Edelstahl oder naturbelassenem Olivenholz, Spülschwämmen und Tüchern aus Naturmaterialien, gusseisernen Pfannen und so weiter. Das Wichtigste ist, auf deinem Weg zu plastikfreiem Leben keine neuen Kunststoff-Artikel zu erwerben.
  • Mikroplastik als Inhaltsstoff– hier hilft der Blick auf die Inhaltsstoffe oder, sollten diese sehr zahlreich und extrem kleingedruckt sein, die bewährte Codecheck-App.

Die Einkaufsliste ist damit geplant und deinem ersten unverpackten Großeinkauf steht nichts im Wege.

Plastiktüte Obst und Gemüseabteilung

Nein zur Plastiktüte – Verpackung vorbereiten

Mit dem Verbot der Plastiktüten ist nur ein Teil des Problems aus unseren Supermärkten und Drogerien verschwunden, denn Papiertüten kommen leider auch nicht ohne CO2-Fußabdruck in die Läden. Zudem verwenden einige Geschäfte weiterhin Einweg-Kunststoffbeutel, die zwar als abbaubar, recycelbar oder recycelt bezeichnet werden – die meisten dieser Beutel sind jedoch noch nicht kompostfähig und wandern in die Gelbe Tonne.

Deshalb gilt für deinen plastikbewussten Einkauf in konventionellen und Bio-Supermärkten: eigene Verpackung mitbringen. Die meisten Verpackungslösungen können platzsparend in deiner Tasche oder deinem Rucksack verstaut werden. Ein Stoffbeutel oder eine größere wiederverwendbare Falttasche sind kleiner als die meisten Portemonnaies.

Wenn du in einem Unverpackt-Laden einkaufen gehst, brauchst du etwas mehr Verpackungsmaterial.

 

Unverpackt-Laden: so klappt’s

Im Unverpackt-Laden sind neben der losen Ware wie Obst, Gemüse, Nüssen, Müsli, Kaffeebohnen, Naschwerk und so weiter auch alles andere unverpackt – Getränke, Kosmetikartikel, Reinigungsmittel. Für einen vollständigen Einkauf benötigst du also mehr als nur einen Jutebeutel: dicht verschraubbare Gläser und Dosen beispielsweise.

Im Unverpackt-Laden wiegst du deine Behälter immer erst ab, bevor du sie befüllst. Zwar verkaufen diese Geschäfte auch Verpackungen wie Gläser und Dosen, aber es ist für dich günstiger, deine eigenen mitzubringen.

Daher unser pandoo-Tipp: Schau dich im Unverpackt-Store deines Vertrauens erst einmal um. Sieh dir an, welche unverpackten Alternativen für deine persönlichen Bedürfnisse und für deine Einkaufsliste dort überhaupt angeboten werden.

Übrigens: Die Betreiber der Unverpackt-Läden kaufen auch ihre Ware möglichst unverpackt ein, damit immer weniger Plastik durch die Welt verschickt wird.

>>Wir haben noch weitere Tipps für deinen ersten Einkauf im Unverpackt Laden!

 

Worauf achten Unverpackt Laden

Online einkaufen ohne Plastik

Viele Menschen lassen sich Lebensmittel und Getränke gern nach Hause liefern. Auch hier ist eine Bestandsaufnahme dein erster Schritt, um herauszufinden, was du überhaupt regelmäßig orderst und wo die Kunststoffe lauern. Zum einen kannst du auch online vieles plastikfrei auswählen. Willst du noch einen Schritt weiter gehen, wirst du bei sogenannten Zero-Waste-Onlineshops fündig. Da legen die Betreiber Wert darauf, plastikfreie Artikel in plastikfreien Verpackungen zu liefern.

 

Verstecktes Plastik – Extra-Tipps

Plastik und Mikroplastik lauern in der heutigen Welt leider wirklich fast überall. Plastik verbirgt sich zudem hinter einer Vielzahl von Bezeichnungen und ist so vielseitig, dass er auch mal „versteckt“ erscheinen kann. Wusstest du, dass handelsübliche Kaugummis, saugfähige Schichten in Windeln oder auch Deckelbeschichtungen vieler Saftflaschen aus Kunststoff sind?

Kaugummi schlecht für die Umwelt

Zum Schluss sind hier nur einige Anwendungen von Plastik, die dir beim Einkauf begegnen können und die du dir merken solltest:

  • Aus Polyethylen werden unter anderem Frischhaltefolien, Beschichtungen von Milchkartons, Tragetaschen und Flaschen (Recycling Code PE-HD 02) hergestellt.
  • Das als PET bekannte Polyethylenterephthalat wird für die Herstellung von Wasser- und Saftflaschen verwendet, in seiner Form als Polyester für Textilien von Putzlappen und Einkaufstaschen bis hin zur Kleidung.
  • Polyvinylacetat und Polyisobutylen sind die Basis für handelsüblichen Kaugummi, der übrigens dadurch nicht biologisch abbaubar ist und zu einem richtigen Entsorgungsproblem in den Großstädten wurde.
  • Aus Polystyrol (PS 06) werden Verpackungen wie Joghurtbecher hergestellt.
  • Polytetrafluorethylen findet sich in wasserabweisenden Stoffen wie GoreTex, als Antihaftbeschichtung wie beispielsweise Teflon und in Gleitbeschichtungen von Rasierklingen.

Wir wünschen dir einen guten plastikfreien Einkauf und freuen uns über deine Ideen, Fragen und Anregungen!


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