Nachhaltiger Kaffeegenuss

März 25, 2021 8 Minuten Lesezeit

Nachhaltiger Kaffeegenuss

Ein Morgen ohne Kaffee ist für viele Menschen unvorstellbar. Doch inwiefern lässt sich Kaffeekonsum eigentlich mit Nachhaltigkeit in Verbindung bringen? Und wo kommt der ganze Kaffee eigentlich her, der täglich literweise weltweit konsumiert wird? In diesem Blogbeitrag stellen wir dir die bekanntesten Kaffeearten und Herkunftsländer von Kaffeebohnen vor.

Wir möchten aber auch aufzeigen, welche Schattenseiten der hohe Kaffeekonsum mit sich bringt und dir gleichzeitig Vorschläge nennen, wie du deinen morgendlichen Koffeinkick nachhaltiger gestalten kannst. Abschließend geben wir dir noch 10 hilfreiche Tipps, die du im Alltag umsetzen kannst, um sowohl der Umwelt als auch dir selbst hinsichtlich deines Konsums von Kaffee, Latte Macchiato, Cappuccino oder Espresso etwas Gutes zu tun.

Faktencheck: Kaffee

Welche Kaffeearten gibt es?

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Kaffeearten, wobei sich nur wenige für die Herstellung eignen. Die jeweilige Kaffeeart bildet die Basis für die spätere Kaffeesorte. Diese Sorte wiederum wird zum einen von ihren Anbaubedingungen und zum anderen von Faktoren nach der Ernte, wie der Verarbeitung und dem Röstprozess, bestimmt. Dabei ist die Art und Weise des Herauslösens der Kaffeebohne aus ihrer Kaffeekirsche von großer Bedeutung.

Es gibt zwei verschiedene Varianten, nach denen Kaffeebohnen bearbeitet werden. Ein Weg ist das sogenannte Dry Processing, bei dem die Bohnen nach ihrer Ernte zur Trocknung auf sonnigen Boden gelegt werden. So können sie einen süßen und fruchtigen Geschmack aufnehmen. Das Dry Processing ist die älteste und günstigste Aufbereitung von Kaffee. Im Gegenteil hierzu wird beim Wet Processing das Fruchtfleisch der Kaffeebohne beim Waschen entfernt. Diese Aufbereitung ist die am meisten verbreitete und aufgrund der Geschmackscharakteristiken der Bohne, die von vielen Röstern favorisierte Methode.

Was ist der Unterschied zwischen Kaffeeart und Kaffeesorte?

Bei dem Begriff Kaffeeart wird eine biologische Unterscheidung aufgestellt, was bedeutet, dass sich die einzelnen Kaffeearten in einem jeweils anderen Klima wohlfühlen und dort am besten wachsen. Insgesamt gibt es 103 verschiedene Kaffeearten und von diesen 103 verschiedenen Kaffeearten, von denen hauptsächlich zwei für die unzählig vielen Kaffeesorten verwendet werden: die Coffea Arabica und die Robusta. Etwa 70 % des Kaffeemarktes werden von jeglichen Sorten der Arabica-Bohne gefüllt und etwa 30 % machen die Robusta aus.

Im Folgenden stellen wir dir neben den beiden bekannten Kaffeearten noch einige weitere vor, von denen du vielleicht die ein oder andere kennst.

Arabica Kaffee

Diese Kaffeeart ist eine der bekanntesten. Sie gilt als sehr sensibel und benötigt stabiles, kühles Klima um etwa 20 Grad Celcius. Deshalb wird diese Art auf höheren Gebieten ab 1000 Höhenmetern angebaut. Es handelt sich bei Arabica um die beliebteste Kaffeeart weltweit. Sie ist bekannt für ihre fruchtige Note und ihre feinen Aromanuancen. Außerdem gilt Arabica als weich, mild und gut verträglich. Für die ideale Zubereitung eines Arabica-Kaffees empfiehlt sich die Verwendung eines Handfilters.

Robusta Kaffee

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine robustere Kaffeeart. Sie gedeiht in schwankenden Temperaturen bei bis zu 26 Grad am besten. Robusta erweist sich auch als resistenter gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Darüber hinaus weist diese Kaffeeart einen höheren Koffeinanteil auf und ist stärker im Geschmack. Daher eignet sich Robusta gut für die Zubereitung von Espresso.

Excelsa Kaffee

Bei dieser Kaffeeart handelt es sich um eine seltene Köstlichkeit, die nur 1 % der weltweiten Kaffeeproduktion ausmacht. Entdeckt wurde diese Kaffeeart im Tschad in Afrika. Excelsa wächst auf trockenem und regenarmem Boden am besten und ist erdig und stark im Geschmack. Daher werden Kaffeeliebhaber, denen Robusta-Kaffee schon zu stark ist, Excelsa-Kaffee nicht mögen.

Liberica Kaffee

Liberica ist eine robuste Kaffeeart, die in Dschungelgebieten wie beispielsweise Indonesien, Vietnam oder auf den Philippinen wächst. Sie enthält von Natur aus wenig Zucker aber viel Koffein und ist insgesamt nicht so aromatisch wie Robusta- oder Arabica-Kaffee.

Maragogype Kaffee

Hierbei handelt es sich um eine Kreuzung aus der Arabica- und Liberica-Kaffeeart. Sie gilt als mild und säurearm, weswegen sie bei Kaffeetrinkern mit empfindlichem Magen beliebt ist. Trotz ihrer Milde besitzt die Maragugype einen hohen Anteil an Koffein.

Kopi Luwak Kaffee

Bei Kopi Luwak handelt es sich nicht um eine eigene Kaffeeart, sondern vielmehr eine Mischung aus den Kaffeearten Arabica. Liberica und Excelsa. Sie gilt als teuerste und exklusivste Kaffeesorte der Welt, da sie auf eine sehr spezielle Art und Weise hergestellt wird. Für ihre Gewinnung durchläuft Kopi Luwak den Darmtrakt in Asien lebenden Schleichkatzen. So wird die Kaffeekirsche im Darmtrakt der Katzen fermentiert und erlangt ihr eigenes, erdig-schokoladiges Aroma. Diese Herstellungsmethode ist jedoch sehr umstritten und zweifelhaft, da für die Herstellung Katzen in Käfige gesperrt werden und ausschließlich Kaffeekirschen zu Fressen bekommen. Dennoch wird die Kaffeeart häufig als Luxuskaffee bezeichnet.

Die Herkunftsländer der Kaffeearten

Kaffee kommt aus Afrika, Mittel- und Südamerika sowie Teilen Asiens. Am häufigsten wächst die Pflanze in den Gebiete rund um den Äquator herum. Die Anbaugebiete werden auch als Kaffeegürtel bezeichnet, da sich nur dort Kaffeepflanzen kultivieren lassen. Besondere klimatische Bedingungen, unter denen Kaffee wachsen kann, sind kein Frost und ein tropisches Wechselklima.

Wir möchten dir hier eine Übersicht der wichtigsten Herkunftsländer von Kaffee geben:

Brasilien

Bei Brasilien handelt es sich um den größte Kaffeeexporteur weltweit. 34 % des weltweit gehandelten Kaffees stammen aus Brasilien und gleichzeitig handelt es sich um eines der ärmsten Länder der Welt. Kultiviert werden hier etwa 80 % Arabica- und 20 % Robusta-Kaffeebohnen. Deutschland ist mit rund einem Drittel einer der größten Abnehmer des brasilianischen Kaffees.

Kolumbien

Auch dieses südamerikanische Land ist für die Kaffeeherstellung von großer Bedeutung. Kolumbien ist der drittgrößte Kaffeeexporteur weltweit und baut seit 300 Jahren Kaffee nach Tradition an. Der dort hergestellte Kaffee zeichnet sich durch hohe Qualität und Sortenreinheit aus. Für viele Kolumbianer:innen ist die Kaffeeproduktion die Haupteinnahmequelle, wobei hauptsächlich die Arabica-Bohne verarbeitet wird. Nur rund 66 % der gesamten Kaffeeherstellung Kolumbiens finden auf modernen Anbauplantagen statt, während der Rest von Kleinst- und Familienbetrieben getragen wird, welche von Hand ernten. Aus diesem Grund ist es für Kolumbien nicht immer möglich, der hohen Nachfrage nach ihrem Kaffee nachzukommen.

Äthiopien

Äthiopien gilt als das Ursprungsland des Kaffees. Eine Legende besagt, dass hier im 9. Jahrhundert die Wirkung des Kaffees entdeckt wurde, als ein Hirte, dessen Ziegen die roten Bohnen gefressen hatten, sich über die starke Aktivität seiner Tiere wunderte und die Bohnen daraufhin selbst probierte. Über den Orient fand der Kaffee dann seinen Weg nach Europa. In Äthiopien wird der Kaffee zum Großteil von Hand von wild wachsenden Kaffeebäumen geerntet, da die Ernte hauptsächlich von Kleinbauern betrieben wird. Aus diesem Grund besitzt der Kaffee besitzt eine sehr hohe Qualität, da die Arbeit ohne Maschinen stattfindet und nur wirklich reife Bohnen geerntet werden. Die Kleinbauern vor Ort sichern ihr Überleben, indem sie sich in Kooperationen organisieren. Der Kaffee aus Äthiopien stellt mittlerweile eine echte Alternative zum Plantagenkaffee aus Brasilien dar.

Schattenseiten der Kaffee-Herstellung

Wasserverbrauch bei der Produktion von Kaffee

Für ein Kilogramm Kaffee werden rund 21000 Liter Wasser benötigt. Zum Vergleich: In eine Badewanne passen etwa 140 Liter Wasser. Darüber hinaus wird neben dem direkten Wasser wie z.B. zum Gießen auch indirektes Wasser wie z.B. für die Produktion der Kaffeeverpackung benötigt.

Kinderarbeit in der Kaffeeindustrie

Was das Thema Kinderarbeit anbetrifft, ist es schwierig, aussagekräftige und belegte Zahlen zu finden. Natürlich haben die Kaffee-Produzenten kein Interesse daran, dass Daten zu Kinderarbeit erfasst werden. Außerdem ist Kinderarbeit laut Gesetz in vielen der betroffenen Länder offiziell verboten. Aus diesem Grund gibt es leider keine offiziellen Studien zum Thema Kinderarbeit, sondern nur Vermutungen und Berichte. Entwicklungsminister Gerd Müller sagte 2018: „Hunderttausende Kinder arbeiten für den Kaffee, den wir trinken. Der Anteil von fair gehandeltem Kaffee, der ohne Kinderarbeit und Raubbau an der Natur produziert wird, liegt erst bei 15 Prozent. Es gibt keine belastbaren Zahlen und dennoch können wir davon ausgehen, dass viele Kinder für unseren Kaffee arbeiten.“

Transportwege und CO2-Abdruck durch die Kaffeeproduktion

Da Kaffee am besten in Äquatorialgegenden wächst, ist ein regionaler Kaffeeanbau für uns nicht möglich. Laut Ökoinstitut fallen für eine Tasse Kaffee 105 Gramm CO2-Äquivalente an wobei 56% hierbei nicht auf den Transport, sondern auf den Anbau zurückgehen. Die restlichen Prozente teilen sich auf die Zubereitung(30 %) und den Transport (12 %) auf. Somit ist der Transport klimaschädlich, wobei der CO2 Abdruck deutlich kleiner ausfällt als der der anderen Herstellungsschritte.

Monokulturen beim Anbau von Kaffeebohnen

Kaffee wird technisiert und in Monokulturen unter Einsatz von Pflanzen und Insektenschutzmitteln angebaut. Dies hat negative Auswirkung auf die Artenvielfalt, da die Pflanzen so gezüchtet sind, dass sie einen maximalen Ertrag abwerfen. Hierfür benötigen sie jedoch mehr Nährstoffe, als der Boden ihnen natürlicherweise bereitstellen kann. Noch dazu ändern sich durch den Klimawandel sich die klimatischen Bedingungen und damit auch die Qualität des Kaffees, welche nachlassen wird, während die Preise ansteigen werden. Man geht davon aus, dass Kaffee in ein paar Jahren möglicherweise zu einem Luxusgut wird. Diese Tatsache wäre für die Bauern vor Ort aber weitaus problematischer als für uns, da deren Existenzen davon abhängen und gefährdet sind.

Nachhaltiger Kaffeekonsum

Wie du den Schattenseiten des Kaffeeanbaus entgegenwirken kannst, möchten wir dir im Folgenden aufzeigen. So kannst du beispielsweise einen nachhaltigen Kaffeekonsum anstreben, bei dem direkt gehandelt wird. Das bedeutet, dass der Kaffee direkt vom Produzenten an den Verkäufer geht, wobei ein größerer Anteil beim Bauern statt bei Zwischenhändlern endet.

Bio Kaffee

Eine Möglichkeit ist es, die Monokulturen und den Gebrauch von Pestiziden und Herbiziden nicht zu unterstützen. Hierfür kannst du biologisch hergestellten Kaffee kaufen.

Fairer Kaffee

Bei fair gehandeltem Kaffee erhalten Bauern einen stabilen Preis unabhängig vom aktuellen Weltmarktpreis. Diese Bauern schließen sich darüber hinaus in Kooperationen zusammen, was ihnen ein stärkeres Mitspracherecht garantiert. Außerdem setzen sie sich dafür ein, dass Kinderarbeit bekämpft wird.

Unverpackter Kaffee

Oft kannst du Kaffee in selbst mitgebrachte Behälter füllen und unverpackt kaufen. Wenn du eine Kapselmaschine hast, kannst du eine Edelstahlkapsel kaufen. Anstelle von Einwegfiltern aus Papier kannst du einen Edelstahl Coffeedripper verwenden.

Im Herkunftsland gerösteter Kaffee

Der Verkauf der Kaffeebohne selbst wirft den kleinsten Teil des letztendlichen Preises ab. Der Prozess der Veredelung, als der Röstung, ist der lukrativste. Zudem sind die Zölle auf gerösteten Kaffee höher als auf die Kaffeebohne selbst, weswegen es wenige Kooperationen gibt, die ihre Kaffeebohnen im Herkunftsland veredeln. Diese Röstung findet meistens in Deutschland selbst statt. Eine Ausnahme hierbei bildet der Rwashossco-Kaffee aus Ruanda.

Regionaler Kaffee

Die oben angeführte Aussage, dass es keinen regionalen Kaffee bei uns gibt, stimmt nicht ganz. Eine lokale Alternative stellt koffeinfreier Lupinenkaffee dar. Aber auch aus Eicheln und Getreide kann Kaffee hergestellt werden. Übrigens kannst du deinen Kaffeesatz statt ihn wegzuschmeißen noch für ein Peeling weiterverwenden.

Woran lässt sich nachhaltiger Kaffee erkennen?

Woran erkennst du nun nachhaltigen Kaffee? Hierfür gibt es ein paar Siegel oder Bezeichnungen, bei denen du dir sicher sein kannst, dass bestimmte Kriterien bei der Herstellung des Kaffees berücksichtigt wurden.

  • El Puente Biokaffee (Fair und Bio)
  • Gepa Kaffee (Fairtrade Pionier, höhere Standards als reines Fairtradesiegel, Bio)
  • Kaffee-Kooperative Cafe de Maraba (Bio und Fairtrade, Fairchain: die gesamte Wertschöpfungskette findet im Herkunftsland statt)
  • Angeliques Finest Kaffee-Kooperative (von Frauen hergestellt, Fairchain, klimaneutraler Versand, Fairtrade)

10 Tipps für deinen nachhaltigen Kaffeekonsum

  1. Coffee To-Go: Vermeide Einwegmüll und verwende einen Mehrweg-Kaffeebecher.
  2. Falls du unterwegs keinen To-Go Becher dabei hast, verwende einen Recup.
  3. Kaufe Kaffee, der in deinem Herkunftsland geröstet wurde.
  4. Verwende einen Edelstahl Kaffeefilter anstelle von Einweg-Kaffeefiltern aus Papier.
  5. Verzichte auf Einweg-Kaffeekapseln und nutze wiederverwendbare Kapseln oder eine French-Press.
  6. Kaufe Bio Kaffee.
  7. Kaufe regionalen Kaffee.
  8. Kaufe Fairtrade Kaffee.
  9. Kaufe Kaffee wenn möglich unverpackt.
  10. Versuche deinen Kaffeekonsum insgesamt zu reduzieren - das tut der Umwelt und Gesundheit gut.

Wir hoffen, dass wir dir einen Überblick darüber geben konnten, woher Kaffee kommt und unter welchen Bedingungen er hergestellt wird. Außerdem würden wir uns freuen, wenn es dir gelingt, vielleicht einen der hier aufgeführten Aspekte in deinem Alltag umzusetzen und damit sowohl deiner Gesundheit, als auch der Umwelt einen Gefallen zu tun.



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