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Wir waren in Berlin, um für die DGVN über nachhaltiges Wirtschaften zu referieren. Die Gelegenheit haben wir direkt genutzt und uns am nächsten Tag einen kleinen Wunsch erfüllt: wahrhaftig und in Farbe (also irgendwie ja doch in schwarz-weiß) einen PANDA ZU SEHEN! Der Zoologische Garten Berlin zählt nämlich seit dem Sommer 2017 Jiao Qing, das Pandamännchen, und Meng Meng, das Pandaweibchen zu seinen tierischen Bewohnern. Wir wollten aber nicht nur die großen Bärchen mal live sehen, sondern uns auch ein Bild darüber machen, inwiefern es zu verantworten ist, Pandas im Zoo zu halten (von der allgemeinen Betrachtungsweise von Tierhaltung in Zoos mal abgesehen).

Pandas im Zoo: Unsere Eindrücke

Die zwei Pandas gehören zu den Stars des Berliner Zoos, wie man auch direkt schon an der Flyergestaltung und den Prospekten sieht. Das rührt aber nicht von irgendwo: Sie sind die einzigen Pandas in Deutschland und gehören zu den wenigen in ganz Europa. Für sie wurde der sogenannte Panda Garden errichtet, der über 5.000 m² groß ist und mit Klettergerüst, Pavillon, Schaukel, Felsen und einem Innengehege ausgestattet ist.

Chinesischer Pavillon Panda Garden Zoologischer Garten Berlin

 

Und der erste Blick in das Gehege ist tatsächlich besonders eines: überwältigend. Die zwei tapsigen Bären sehen aus wie gemalt: So klare Farben und so hübsche Tierchen. Sie wirken verschlafen, ein wenig unbeholfen, so als würden ihre kleinen Pfoten nicht ihren Körper tragen können. Sie sind getrennt voneinander in separaten Gehegen. Wer jetzt denkt „Um Himmels Willen, die armen Tierchen“, dem sei gesagt: Pandas leben normalerweise als Einzelgänger und nicht in Gruppen. Was aber dazu führt, dass sie bestimmt hohen Stress fühlen, wenn tagtäglich viele Leute um sie herumstehen. Aber dazu unten mehr. Das Pandamännchen Jiao Qing (zu Deutsch: „Schätzchen) bewegt sich munter in seinem Außengehege, schnappt sich Bambushalme und lässt sich auf den Boden fallen. Dort schält er den Bambus, wofür Pandas einen zusätzlichen „Daumen“ evolutionsbedingt bekommen haben. Und beißt dann genüsslich in die präparierte Pflanze. Meng Meng („Träumchen“), das Pandaweibchen, bleibt hingegen in ihrem Innenhäuschen. Dort sitzt sie in einem Wasserbad, bestimmt, um sich von der Hitze ein wenig zu erholen. Als wir später nochmals vorbeischauen liegt sie auf ihrem Klettergerüst aus Baumstämmen und schläft. Ihr Artgenosse läuft in seinem Innengehege unstetig Runden. Was uns wundert, es wirkt, als hätte er richtig warm und nicht weiss, was mit sich anfangen. Immer wieder setzt er sich an die Tür, die zu den Pflegeräumen führt, erschöpft. Danach steht er wieder auf und kreist umher. Vielleicht gehört das auch zu seinen Marotten, beurteilen können wir das aus pflegetechnischer Sicht ja nicht.

 Pandas Berlin Zoo MengMeng Jiao Qing

Doch trotz der Faszination tut es einem einfach irgendwie leid. Wenn die Schulkinder rufen, sie sollen etwas machen. Wenn die Erwachsenen die Nase an das Gehege drücken. Wenn einfach alle Fotos machen und das Handy auf die Pandas richten. Und wenn es ihnen nicht gut geht, wenn sie wütend sind, dann merkt man das als Außenstehender gar nicht richtig. Denn die Großen Bären sehen einfach immer putzig aus.

Wie seht ihr das? Tolle Gelegenheit, um auf die Gefährdung des Aussterbens hinzuweisen oder reine Geldmacherei zu Lasten der Pandas? Schreibt es in die Kommentare! 

Berliner Zoo Panda Gehege Handy Zuschauer


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