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Das Reisen eröffnet uns die Entdeckung von Kulturschätzen und unbekannten Ländern. Wir können durch die Begegnung mit anderen Menschen so viel lernen und gleichzeitig hat das Reisen auch seine Schattenseiten: Allein die Anreise trägt durch das Fliegen bereits einen nicht geringen Beitrag zum CO2-Ausstoß bei. 

Was ist nun wenn euer Reiseziel bereits entschieden sowie Unterkunft und Anreise schon gebucht sind? Wie könnt ihr jede Reise nachhaltiger und bewusster gestalten?

Nachhaltiger Tourismus

Die Achtung der Kultur und das Einsparen von Ressourcen


In unserer gewohnten Umgebung ist es in vielerlei Hinsicht einfacher nachhaltige Entscheidungen zu fällen. Wie Miu in ihrem Beitrag "Plastik und der Mensch auf Reisen" von ihren Erfahrungen in Vietnam berichtet hat, führen "Fremde Länder, fremde Sitten" zu Umstellungen auf die man vielleicht nicht vorbereitet ist. 

Daher wollen wir 5 kleine Tipps mit euch teilen, mit denen jede Reise einen kleinen Schritt nachhaltiger gestaltet wird. 

auf Reisen Plastik vermeiden

1. Tipp: Badeartikel im Hotel vermeiden

Ein besonderer Luxus im Hotel stellen die kleinen Flaschen an Duschgel und Shampoo dar sowie die abgepackten Zahnbürsten, die Mini-Zahnpasta, der eingeschweißte Kamm oder Rasierer, oder das Stück Seife, das nach jedem Gast weggeworfen wird. 

Auf unserer Facebookseite von pandoo haben wir euch von Initiativen und Projekten berichtet, die die übrig gebliebenen Seifenstücke einsammeln, um sie zu recycelt zu spenden. 

Unser Tipp wäre es besonders auf längeren Reisen komplett auf die Mini-Größen zu verzichten und die eigenen Drogerieprodukte mitzubringen: Man spart deutlich an Verpackungsmüll und wenn wir ehrlich sind, sind die Badeartikel im Hotel mit ihren Inhaltsstoffen nicht immer die hochwertigsten. 

Wenn ihr dann doch ein Seifenstück auspacken müsst, informiert euch an der Rezeption ob diese gespendet werden. Wenn nicht, nehmt das übrig gebliebene Stück Seife mit nach Hause, um es aufzubrauchen. Mal eine andere Art von Sourvenir! 

2. Tipp: Klimaanlage aus

Besonders in südlichen Ländern sind Klimaanlagen eigentlich dauernd am Laufen. Dabei sind es unglaubliche Stromfresser, die durch den Temperaturunterschied noch nicht mal gut für die Gesundheit sind. 

Versucht die Klimaanlage so gut wie möglich auszuschalten oder zumindest nicht zu niedrig zu stellen, vielleicht sogar nur zum Runterkühlen. Besonders wichtig ist, dass ihr die Klimaanlage sowie alle anderen elektronischen Geräte ausschaltet sobald ihr das Hotelzimmer verlasst. 

3. Tipp: Trinkwasser organisieren

In Deutschland haben wir das Glück, dass wir direktes Trinkwasser aus unsere Wasserhähnen abzapfen können. Dies ist aber nicht überall auf der Welt der Fall und das bedeutet auf Reisen manchmal eine kleine Umorganisation. Besonders wenn man nicht für jedes Mal eine neue Plastikflasche kaufen und wegwerfen möchte, denn auch Pfand- und Recyclingsysteme sind nicht in jedem Land vorhanden. 

Eine Möglichkeit ist im Hotel, Hostel oder in der Jugendherberge das Leitungswasser abzukochen und in die eigene Wasserflasche umzufüllen. Die meisten Unterkünfte sind mit einem Wasserkocher ausgetstattet. 

Ist aber keines vorhanden oder das Wasser schmeckt einem viel zu sehr nach Chlor, kann man beim Einkauf auf Glasflaschen achten. Wenn keines dieser Alternativen möglich ist, kann man zum kleinsten Übel greifen: Statt kleine Plastikflaschen zu kaufen, zu größeren Mengen greifen und das Wasser dann für Tagesausflüge in die eigene Trinkflasche umfüllen. 

4. Tipp: Öffentliche Verkehrsmittel

In fremden Ländern kann das Reisen mit Bus und Bahn zunächst umständlich und verwirrend erscheinen. Es ist jedoch nicht nur deutlich umweltfreundlicher als mit dem Taxi und Mietauto unterwegs zu sein, man lernt das Land, die Kultur und die Einheimischen viel besser kennen. 

Man ist dann nicht als Tourist unterwegs, sondern als Reisender, der sich wie die Einheimischen bewegt. 

Sanfter Tourismus für mehr Nachhaltigkeit

5. Tipp: Sagt Kaffeefahrten und Touri-Programmen adé! 

Ein nachhaltiger Lebensstil bedeutet auch Kulturen zu respektieren und sich an regionale Bräuche zu halten, sodass sie nicht zu schaden kommen. Daher empfehlen wir Programme und Attraktionen zu vermeiden, die explizit an ausländische Touristen gerichtet sind. 

Resorts, Casinos, Souvenirgeschäfte in Massen, Tauch- und Schnorchelausflüge, Freizeitparks oder Vorführungen exotischer Tiere können dazu führen, dass langfristig Naturlandschaften und auch das Wohl von Tier und Mensch auf dem Spiel stehen. 

Denn das Geld, das man durch die eigene Teilnahme beisteuert, führt dazu, dass noch mehr für den Tourismus ausgebaut wird. Um den Touristen Unterhaltung zu bieten und schnelles Geld zu generieren, werden mögliche Schäden übersehen. 

Unwissende Einheimische, die noch unwissendere Touristen dazu motivieren Tropfsteine zu berühren, um Fotos von sich zu machen -  wodurch jedoch diese eine Stelle nicht mehr "wachsen" kann. Oder wenn bei Unterwasserausflügen die Anbieter zu Lockmitteln greifen, um die Touristen von der Natur zu begeistern. Welche jedoch schädlich und unnatürliche Auswirkungen auf Wasser und Tier haben können. 

Nachhaltiger Tourismus geht das?

Verzichtet daher wenn möglich auf die typischen Programme für Touristen. Lernt stattdessen Einheimische kennen und erlebt die Kultur hautnah. Man kann beispielsweise auf Couchsurfing nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten suchen, sondern auch offene Einheimische kennen lernen, die einem sehr gerne mehr von der Umgebung zeigen. 

Dadurch hat man garantiert eine einzigartige Reise von der man lange erzählen kann. 


Tourist oder Reisender - Du entscheidest!

Worauf achtet ihr beim Reisen am meisten?

Welches ist bisher eurer liebstes Reiseziel gewesen?


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