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Am 18. September war Welt-Bambustag! Als wir auf Instagram nachgefragt haben, wussten einige gar nicht, dass man Teile vom Bambus sogar essen kann. Dabei schmecken sie nicht nur frisch, sondern sind zudem auch noch gesund! 

Rezept mit BambussprosseBambussprosse

Der asiatische Spargel

Die essbaren Bambussprossen sind die Triebe verschiedener Bambus-Arten und sie werden häufig mit unserem hiesigen Spargel verglichen, teilweise weil sie in Asien auch als typisches Frühlingsgemüse bekannt. Geerntet werden die Sprösslinge wenn die Spitze an der Erdoberfläche sichtbar werden. 

Seit Jahrtausenden werden Bambussprosse in Asien gefeiert: In der traditionellen chinesischen Medizin sollen die Sprossen gegen Nervosität und Epilepsie wirken. Die elfenbeinfarbenen oder gelben Bambussprosse sind nicht geschmacksintensiv, sind aber beliebt für ihre Vielseitigkeit und frischen Geschmack. Als Gemüse sind die Sprossen in Asien sehr beliebt in Suppen, gegart oder angebraten. Vielleicht hast du sie schon mal im japanisches Sukiyaki, chinesischen Dim Sum-Gerichten oder vietnamesischen Bun Mang Vit gegessen. 

Rezept mit jungem Bambus

Bambussprossen sind trotz ihrer Geschichte in chinesischen Medizin nicht besonders reich an Vitaminen, aber enthalten dafür Kieselsäure, was wiederum gut für das Immunsystem ist und kräftigend für Haut, Haare und Nägel sowie ein straffes Bindegewebe. 

Aufgrund der fehlenden Anbau-Möglichkeiten in Europa, findet man Bambussprossen nur in Konserven in Asia-Märkten oder gut sortierten Supermärkten. 

Daher kann man Bambus eher als Luxus-Gemüse ansehen. Möchte man den Kieselsäure-Gehalt abdecken, kann man zu saisonalen und regionalem Gemüse und Obst wie Kartoffeln, Spinat oder Bananen greifen.

Rezept für Reisnudeln mit Bambussprosse und Ente

Bún Măng Vịt - Reisnudeln mit Bambussprosse und Ente

Ein Rezept für 10 Portionen

  • eine küchenfertige Ente (ca. 2 Kg)
  • 120g getrocknete Shiitakepilze
  • 1 Dose eingelegte Bambussprossen (Abtropfgewicht 280g)
  • 30g Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 450g Reisnudeln
  • Salz
  • Lauchzwiebeln (zum Garnieren)

Im ersten Schritt den Ingwer in Scheiben schneiden, die Zwiebel schälen und mit der Ente in einen Suppentopf geben. Den Topf musst du nun mit Wasser auffüllen bis die Ente gerade so mit Wasser bedeckt wird. Die Suppenbase würzt du für den Anfang nun mit 2 EL Salz, das muss dann später - je nach Geschmack - angepasst werden. Den Herd nun auf mittlere Höhe stellen und die Ente ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Während die Ente im Sud gart, kannst du die Einlagen für die Suppe vorbereiten. Die Shiitakepilze müssen in einer Schüssel Wasser erst einmal rehydriert werden, damit man sie in Scheiben schneiden kann. Also einfach eine große Schüssel mit Wasser füllen und die Pilze hinzugeben. Am Besten nimmst du noch einen Teller und legst ihn auf die Pilze, damit diese unter Wasser gedrückt werden. Nach etwa 15 Minuten, können die Pilze schon ausgewringt werden und in mundgerechte Scheiben geschnitten werden. Während die Pilze einweichen, kannst du den Bambus aus der Dose abgießen und in mundgerechte Streifen schneiden.

Nachdem die Ente nun eine halbe Stunde garen konnte, nimmst du sie aus dem Topf und lässt sie abkühlen - danach das Fleisch von den Knochen lösen und in kleine Stücke schneiden.

Währenddessen dann die Pilze und die Bambussprossen in die Suppe geben und ca. 15 weiter köcheln lassen. Zum Schluss nur noch einmal abschmecken. 

In dieser Wartezeit werden die Reisnudeln nach Packungsanleitung gekocht. In der Regel müssen diese nur kurz in einem kleinen Topf mit Wasser gekocht werden bis sie weich sind. Dann einfach durch ein Nudelsieb abtropfen. 

Bambus essen mit Nudeln

Um die Nudelsuppe anzurichten einfach nur eine Portion Reisnudeln in die Schüssel, Shiitake-Pilze, Entenstreifen und Bambussprossen abschöpfen und mit dem Sud auffüllen. Zu guter Letzt mit etwas Frühlingszwiebeln garnieren und fertig! 

Guten Appetit!

Gesund und leichtes Rezept mit Bambussprossen

Das Wichtigste bei Bambussprossen ist, dass man sie beim Zubereiten unbedingt kurz abkochen muss. Denn Bambussprossen enthalten roh die giftige Blausäure, die durch das Abkochen weggehen.

Und beim Kochen und Braten schmecken die Bambussprossen am besten, wenn so ziemlich am Schluss dazu gegeben werden. So sind sie nicht durchgekocht und ihre knackige Frische und Konsistenz bleibt erhalten (Quelle: Chefsculinar). 

Habt ihr schon mal Bambussprossen gegessen?


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