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Mythen und Fakten rund um die Haarentfernung

September 03, 2020 4 Minuten Lesezeit

Mythen und Fakten rund um die Haarentfernung

Die Entfernung von Körperhaar ist ein wichtiger Bestandteil unseres Schönheitsideals. Es handelt sich um eine persönliche Entscheidung. Gerade Frauen entfernen einen großen Teil ihrer Körperbehaarung, etwa an den Beinen und unter den Achseln, um sich schön und gepflegt zu fühlen. 

Damit du beim Rasieren korrekt vorgehst, dreht sich dieser Beitrag um Fakten und Mythen um die Haarentfernung. So erfährst du, wie du künftig beim Enthaaren am besten vorgehst und welche Werbeversprechen gar nicht immer stimmen. 

 

Mythos 1: Haare wachsen schneller, wenn man sie schneidet

Wusstest du, dass deine Haare pro Tag durchschnittlich um 0,35 Millimeter wachsen? Dieses Wachstum ist unabhängig davon, ob du sie rasierst, schneidest oder ganz in Ruhe lässt. Das Gleiche gilt für andere Haare, obwohl diese zum Teil in einem anderen Rhythmus wachsen. Barthaare schaffen bis zu 0,5 Millimeter am Tag, während Augenbrauen deutlich langsamer wachsen.

Wenn wir unsere Körperhaare rasieren, haben wir oft das Gefühl, dass sie schneller nachwachsen. Das stimmt jedoch nicht. Zwar lässt sich durch Waxing beeinflussen, in welcher Dicke neue Haare sprießen, aber wenn du sie schneidest oder rasierst, wachsen sie ganz normal nach. Frische Stoppeln haben ihren vollen Umfang und erscheinen daher etwas kräftiger als ältere Haare, die sich zur Spitze hin verjüngen.

Für alle, die sich schneller wachsende Haare wünschen, eignen sich Hausmittel wie etwa Salbei, Rosmarin, Brennnessel und Petersilie. Auch spezielle Öle kurbeln das Haarwachstum an. Durch regelmäßiges Schneiden kannst du Spliss und andere Probleme vermeiden, aber nicht für schnelleres Wachstum sorgen.

Wie schnell wachsen Haare

Mythos 2: Haare wachsen dicker und dunkler nach

Ein weiterer Mythos der Haarentfernung besagt, dass unsere Haare schneller und dicker nachwachsen, wenn wir sie rasieren. Das gilt laut der Legende vor allem für die Oberlippe und die Beinhaare. Jedoch stimmt auch diese Annahme nicht. Durch das Rasieren verändert sich die Struktur deiner Haare nicht, und auch die Farbe lässt sich nicht beeinflussen.

Dennoch sind oft dunkle Stoppeln zu sehen, selbst wenn die Haare eigentlich gar nicht so dunkel sind. Dies liegt daran, dass neue Haare mehr Melanin enthalten als ältere Haare, und dass sie an der Wurzel dicker sind. Wenn du die Haare wachsen lässt, siehst du schnell, dass sie sich nicht von deinen anderen Körperhaaren unterscheiden.

 

Mythos 3: Rasierer brauchen viel Druck

Um beim Rasieren optimale Ergebnisse zu erhalten, solltest du die Klinge am besten möglichst sanft über die Haut gleiten lassen. Die Idee, dass Druck zu besseren Ergebnissen führt, ist ein weiterer Mythos der Haarentfernung. Indem du die Klinge sanft, langsam und mit nur leichtem Druck über die zu enthaarende Hautstelle führst, solltest du alle Haare entfernen können. Bleiben dann doch noch Stoppeln, ist es an der Zeit für eine neue Klinge.

Rasierer wie viele Klingen sind gut?

Mythos 4: Je mehr Klingen, desto gründlicher die Rasur

Für die Haarentfernung gibt es neben Waxing und Lasern auch unzählige Rasierer, die für die meisten Menschen zu den bevorzugten Methoden der Haarentfernung gehören. Sie sind schmerzlos und unkompliziert anzuwenden. Sicherlich hast du dich auch schon einmal gefragt, wie viele Klingen ein Rasierer eigentlich haben soll – denn in der Werbung hören wir von immer mehr Klingen, die angeblich die Rasur optimieren.

Mehr Klingen haben jedoch vor allem den Vorteil, dass die Druckverteilung beim Rasieren besser funktioniert. Die Klingen sollten im richtigen Abstand zueinander angeordnet sein, um ein angenehmes Rasurgefühl zu erzeugen. Sie sind jedoch nicht unbedingt gründlicher. Viel wichtiger beim Rasieren ist nämlich, dass die Klingen scharf sind. Mit einer einzigen scharfen Klinge kannst du deutlich besser rasieren als mit fünf oder mehr stumpfen oder schlecht angeordneten Klingen.

Tipp: Für mehr Nachhaltigkeit bei der Körperpflege solltest du auf Einwegklingen und -rasierer verzichten. Achte stattdessen darauf, deine Klinge mit einem Schärfer zu pflegen.

 

Mythos 5: Immer gegen den Haarwuchs rasieren

Auch beim Rasieren selbst gibt es verschiedene Mythen. Zum Beispiel glauben viele Menschen, dass es besser ist, gegen den Strich zu rasieren. Dies stimmt jedoch nur bedingt. Deine Beine rasierst du gegen den Strich, aber die Bikinizone lässt sich am besten in Wuchsrichtung rasieren. Auf diese Weise vermeidest du auch die oft unangenehmen eingewachsenen Haare. Unter den Achseln lautet die Empfehlung: Rasiere in beide Richtungen, um für glatte Haut zu sorgen.

Rasieren mit Rasierhobel

 

Mythos 6: Rasieren führt zu eingewachsenen Haaren

Rasieren führt nicht automatisch zu eingewachsenen Härchen, aber es handelt sich um eine Möglichkeit. Auch bei anderen Methoden der Haarentfernung besteht ein Risiko für eingewachsene Haare. Indem du die Haut jedoch vor dem Rasieren mit einem Peeling versorgst, kannst du abgestorbene Hautzellen ganz einfach entfernen und so vermeiden, dass sich die Haare einrollen und dabei einwachsen.

Das Peeling hilft zudem dabei, Gefahren wie eine trockene Haut oder Reizungen durch das Rasieren zu vermeiden. So verwöhnst du deine Hautzellen und sorgst für glatte, schöne Haut. Wir empfehlen dir, ein Peeling ganz einfach selbst zu machen, beispielsweise aus Honig und Meersalz. Rezepte für ein gutes Peeling aus nachhaltigen Zutaten, das den Rasurbrand sowie eingewachsene Härchen vermeiden kann, findest du zum Beispiel hier.

 

Welche Haarentfernung ist die Beste

Mythos 7: Waxing verringert das Haarwachstum

Obwohl der Rasierer das bevorzugte Mittel der Haarentfernung in Deutschland ist, neigen immer mehr Menschen dazu, sich die Haare per Waxing entfernen zu lassen. Beim Wachsen werden alle Härchen an der Wurzel ausgerissen, was zu Schmerzen führt. Für schmerzempfindliche Personen eignet sich dieser Prozess eher weniger. 

Grundsätzlich kann auch Waxing das Haarwachstum nicht aufhalten. Da es jedoch das gesamte Haar entfernt, dauert es länger, bis neue Stoppeln auftauchen. Zudem sitzen die Haare bei Verfahren wie Sugaring oder Waxing schon nach wenigen Anwendungen nicht mehr so fest im Gewebe und lassen sich daher leichter entfernen.

Wir empfehlen dir, beim Waxing auf nachhaltige Materialien zu achten. Da der Prozess recht teuer ist, greifen die meisten Frauen im Alltag nach wie vor zum Rasierer und nutzen Sugaring und Co. vor allem für besondere Anlässe. Die gute Nachricht lautet, dass du trotz der Mythen rund um die Haarentfernung durch das Rasieren keinen Nachteil erzeugst. Du kannst also auf Wunsch verschiedene Methoden der Haarentfernung nutzen.

 

Für welche Art der Haarentfernung du dich entscheidest, ist letztendlich Geschmackssache! Wenn du auf der Suche nach einer nachhaltigeren Methode für glatte Haut bist, ist es wichtig, dass du dich bei deiner Wahl gut informierst und dich nach der Haarentfernung auch um die Pflege deiner Haut kümmerst. 

Welchem Mythos hast du bisher geglaubt? Oder gibt es sogar noch weitere Mythen rund um die Haarentfernung, die wir uns deiner Meinung nach genauer unter die Lupe nehmen sollten?

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