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April 18, 2018 3 min lesen.

Bambus - der wohl nachhaltigste Rohstoff der Erde

 

Die vorangegangenen Blogbeiträge haben sich mit dringlichen Themen des momentanen Nachhaltigkeitsdiskurses auseinandergesetzt. Um einen eigenen Beitrag an den Umweltschutz zu leisten und dasselbe euch #Alltagshelden einfacher zu gestalten, haben wir uns für Produkte entschieden, die allesamt eines gemeinsam haben: Sie sind aus schnell wachsenden Ressourcen. Zur Zeit fokussieren wir uns auf einen bestimmten derartigen Rohstoff, nämlich den Bambus. So können langsam wachsende Ressourcen wie Holz und umweltschädliche Plastikformen minimiert werden.

 

Einzigartige Vorteile von Bambus

Es gibt mehr als 1´500 bekannte Arten von Bambus. Manche zählen zu den Bäumen, die meisten hingegen zu den Gräsern. Bambus gilt aufgrund seiner umweltschonenden Ernte und vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten als wegweisend in der bewusst nachhaltigen Rohstoffverwendung. Er ist extrem schnell wachsend mit bis zu 1.6m pro Tag. Die Wurzelsysteme verbreiten sich automatisch, wie wir das von Unkraut kennen. Der Bambus ist daher eine unerschöpfliche Ressource und wächst aus seiner Wurzel von selbst wieder nach. Bamboo-Kun ist eine Substanz, welche der Bambus selbst zum Schutz vor Pilz- und Bakterien herstellt. Da Bambus daher von Natur aus anti-bakterielle Eigenschaften hat, sind für seinen Anbau keine Pestizide notwendig. Außerdem werden durch seine Widerstandsfähigkeit keine Düngemittel oder künstliche Bewässerungssysteme benötigt. Durch die robusten Wurzelsysteme kann der Bambus auch in erosionsgefährdeten Gebieten für die Bodenstabilität sorgen. Durch die buschartige Form des Bambus und seinen verzweigten Wurzelsystemen kann der Bambus extrem hohe CO²-Mengen aufnehmen. Er produziert über die Photosynthese ca. 35% mehr Sauerstoff als eine vergleichbare Fläche von Bäumen. Außerdem kann Bambus recycelt werden und ist biologisch abbaubar.

Panda isst Bambus Essen süß

Vielseitige Anwendungsbereiche

Durch die einzigartigen Eigenschaften des Bambus – sowohl ausgesprochene Elastizität wie auch Robustheit – sind seine Anwendungsmöglichkeiten sehr vielseitig. Im pandoo-Portfolio können daher Gegenstände aus sämtlichen Alltagsbereichen aus Bambus angeboten werden. Neben dem Einsatz von Bambusholz möchten wir auch nachhaltige Alternativen aus Textilstoffen anbieten. In diesem Sinne ist die sogenannte Bambusviskose ebenfalls Bestandteil von unseren smarten Alternativen.

Bambus-Viskose ist eine Textilfaser, aus der gewebte oder gestrickte Stoffe hergestellt werden. Ihre Herstellung lässt sich folgendermaßen erklären: Zuerst wird Bambus in einer alkalischen Lösung eingeweicht, sodass die Zellulose aufgespalten wird. Die Zelluloselösung wird unter hohem Druck durch eine Spinndüse zu einem Faden gepresst. Es resultiert eine textile Bambusfaser mit geänderter molekularer Struktur. Die Reste der alkalischen Lösung werden bei diesem Verfahren abgebaut. Bei der Herstellung der Bambusviskose handelt es sich dennoch um einen chemischen Prozess. Um die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit zu garantieren, möchten wir stetig an optimierten Verfahrensweisen arbeiten. In Zukunft möchten wir die Stoffentwicklung aus Bambus aus nicht chemischen Quellen bieten.

Verwendet werden durchgehend die Halme vom Moso-Bambus, was nicht nur den Vorteil hat, dass er die schnellst wachsende Bambusart ist. Gleichzeitig wird diese Art nämlich nicht von Pandas gegessen, weshalb sie durch die pandoo-Produkte nicht ihrer Nahrung beraubt werden.

 

Bambus aus China – dennoch umweltfreundlicher als regionale Bäume?

Bambusplantagen sind besonders in China verbreitet. Dabei ist der Bambusanbau bisher noch nicht industrialisiert, sondern wird von Kleinbauern betrieben. Der Anbau und die Ernte von Bambus ist in vielerlei Hinsicht nachhaltiger als die von europäischen oder tropischen Bäumen. Nadelbäume können erst nach ca. 80 Jahren, Laubbäume nach frühestens 100 Jahren geerntet werden. Verglichen mit tropischen Bäumen, die oft eine sehr langsame Nachwachsrate von 70 oder 80 Jahren haben, wächst der Bambus sehr viel schneller nach.

Die bisher bekannten Arten von Bambus sind in allen Kontinenten verbreitet – bis auf die Antarktis und eben Europa. Daher ist sein Import von China unabdingbar. Uns ist dabei die CO²-neutrale Fracht besonders wichtig. Deswegen kompensieren wir die von unserem Import ausgelösten Emissionen mittels monetären Spenden über myclimate.org. So soll garantiert werden, dass unsere Nutzung von Bambus keine Umweltschäden verursacht. In China wird im Übrigen Bambus mit Langlebigkeit gleichgestellt. Diese Symbolik möchten wir durch unser Kundenversprechen übermitteln, indem unsere Produkte wiederverwendbar sind und wir mit dem Wissens- und Erfahrungsaustausch den Erhalt der Wälder und der Erde anstreben.

 

«Zu wissen, dass Veränderung möglich ist und der Wunsch, Veränderungen vorzunehmen,

dies sind zwei große erste Schritte»


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