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Weltweit bringt der Sommer 2018 neue Hitzerekorde, Menschen, Tiere und Pflanzen leiden unter dem Extremwetter. Europa erlebt eine neue Dimension der Dürre und Waldbrände zerstören große Flächen natürlichen Lebensraumes. Gleichzeitig haben Bauern mit enormen Ernteausfällen zu rechnen. Ist das nur ein heißer Sommer oder erkennen wir hier bereits die Folgen des Klimawandels? Experten sind sich einig: Auch wenn das Wetter Extreme hervorbringen kann, zeigt sich in diesem Sommer eindeutig der Klimawandel von seiner heißen Seite.

Extreme Hitzephasen nehmen zu

Der durch Menschen verursachte Klimawandel hat viele Facetten. Er lässt sich nicht allein mit Verweis auf einen extrem heißen Sommer belegen. Insofern ist der aktuelle Sommer, betrachtet man ihn alleine, nicht direkt mit dem Klimawandel verknüpft. Eine andere Tatsache stellt allerdings eine direkte Verbindung zwischen extremer Hitzewelle und der Klimaveränderung durch menschliche Einflüsse her. Betrachtet man die Wetterentwicklung seit Beginn der Aufzeichnungen und zieht auch historische Dokumente über das Wetter hinzu, zeigt sich ein eindeutiger Trend. Sommer werden auf der ganzen Welt heißer und Rekordtemperaturen werden in immer kürzeren Abständen erzielt. Die Dürre, die die Menschen auf der Nordhalbkugel in diesem Sommer erleben, gehört eindeutig zu den Phänomenen, die zusammengenommen den Klimawandel bestätigen. Trockene Felder, brennende Waldflächen und eine unerträgliche Hitze führen klar vor Augen, wohin sich die Welt in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entwickeln wird. Schon jetzt sind allerdings die extremen Folgen für die Umwelt sichtbar. Wo Europa in dieser Jahreszeit eigentlich durch frisches und lebendiges Grün geprägt sein sollte, präsentiert sich die Erde in einem toten Braun.

Dürre und lebensgefährliche Temperaturen

Für viele Menschen hat die extreme Hitzewelle bereits spürbare Folgen. Nicht nur die Bauern erleben Ernteausfälle in bisher ungekannten Ausmaßen. In der Folge wird sich das auch auf die Lebensmittelpreise weltweit auswirken. Was wir in Europa kaum spüren, kann in den armen Regionen im globalen Süden katastrophale Folgen haben. Wo Lebensmittel ohnehin knapp sind, bedeutet das extreme Wetter eine weitere Verschlimmerung. Dennoch sind auch die Menschen in Nordamerika und Europa keineswegs sicher vor den Folgen der Hitzewelle. Zehntausende Menschen sterben an den Folgen der Hitze. Noch schlimmer trifft es allerdings die Menschen in Afrika oder im Nahen Osten, wo die Temperaturen von ohnehin hohen Niveaus weiter ansteigen.

Klimawandel bringt viel mehr Hitzewellen

Der menschengemachte Wandel des Klimas ist schon lange keine Zukunftserzählung mehr. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich die Erde schon durchschnittlich um 1,1 Grad Celsius aufgewärmt. In Klima-historischen Studien lässt sich klar zeigen, dass diese Erhitzung der Erde eindeutig mit der Industrialisierung und somit mit dem Ausstoß von CO2 durch menschliche Aktivitäten begonnen hat. Ein anderer Indikator sind die bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückreichenden Aufnahmen der Polkappen aus dem Weltall. In immer kürzeren Abständen erreichen die Eismassen neue negative Flächenrekorde. In fast jedem Sommer schrumpft das “ewige Eis” ein wenig mehr als zuvor. Für Menschen und Umwelt haben diese Entwicklungen katastrophale Folgen.

Forschung spricht von bevorstehender “Heißzeit”

Bisher war die Klimaforschung davon ausgegangen, dass die Klimaveränderung aufgehalten werden kann und das Klima durchschnittlich um nicht mehr als 2 Grad Celsius steigt. Neuere Forschungsansätze weisen allerdings darauf hin, dass selbst in diesem politisch forcierten Klimaziel hohes Gefahrenpotenzial lauert. Zwar können menschliche Einflüsse auf das Klima reduziert und so der Temperaturanstieg gebremst werden. Was allerdings bereits passiert ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen und hat für Mensch und Umwelt möglicherweise tragische Folgen. Das derzeitige Klima wird durch ein komplexes System einigermaßen stabil gehalten. Der Regenwald des Amazonas nimmt CO2 aus der Luft auf und reduziert dabei den Anteil an CO2 weltweit. Die Eisflächen der Pole reflektieren Sonnenlicht und verhindern damit, dass ein großer Teil der Sonnenenergie die Atmosphäre aufheizt. Gleichzeitig speichert das Eis in den Permafrostböden Russlands enorme Mengen des Klimagases Methan. Alle diese Systembestandteile sind keineswegs gesichert. Hier findest du mehr über die Zerstörung natürlicher Lebensräume. Sollten die Polkappen abschmelzen, die Permafrostböden ihr Gas abgeben oder der Amazonas mehr CO2 Ausstoßen als er aufnimmt, kann das der Temperatur auf der Welt einen enormen zusätzlichen Schub verleihen. Schon eine Erwärmung von unter 2 Grad Celsius kann also eine katastrophale Kettenreaktion auslösen.


Kann Nachhaltigkeit das Klima schützen?

Das Abschmelzen der Polkappen, die bereits stark gestiegene Durchschnittstemperatur und nicht zuletzt die Hitzewelle 2018 weisen deutlich auf die bevorstehende Zerstörung der sensiblen Erdatmosphäre hin. Aktuelle Forschung zeigt zudem, dass ein zu langsames Handeln ungeahnte Folgen haben dürfte. Jetzt ist die Zeit für eine Revolution der Nachhaltigkeit. Dabei kann es sich die Menschheit nicht erlauben, auf andere zu warten. Es müssen nicht immer die EU, die UN oder große Organisationen sein, die das Klima retten. Jeder einzelne Bürger der Welt hat die Möglichkeit, durch sein Handeln für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen und somit der Klimaerwärmung Einhalt zu gebieten. Nachhaltiger Konsum, nachhaltiges Reisen und nachhaltige Lebensgewohnheiten zusammen können eine Veränderung schaffen, die sich direkt auf das Klima auswirkt. Es ist daher unser aller Aufgabe, die Welt in der wir leben zu schützen und zu erhalten, damit auch künftige Generationen von Mensch und Tier ein gutes Leben haben können.


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