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November 09, 2022 6 min lesen.

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein im Haushalt können effektiv dazu beitragen, unsere Ressourcen zu erhalten. Daher geben wir im folgenden einige Tipps für die verschiedenen Bereiche des Haushalts, die trotzdem keinen großen Verzicht oder Veränderungen verlangen. Dafür schonen sie nicht nur unsere Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Nachhaltig kochen

Plastikfreie Küche

Plastikfolien wie Alufolie und Frischhaltefolie sind überaus beliebt und praktisch, um frische Lebensmittel für unterwegs einzupacken oder aufzubewahren. Leider landet das Plastikpapier nach einmaligem Gebrauch anschließend im Mülleimer. Zudem wird Frischhaltefolie auf der Basis von Ethylen - ein Material, das aus Erdöl gewonnen wird, hergestellt.

Nachhaltige Alternativen zu den beiden Plastikfolien sind wiederverwendbare Bienenwachstücher, Silikonbeutel oder Lunchboxen. Alle drei Produkte sind langlebig, waschbar und praktisch in ihrem Einsatz. Mit diesen nachhaltigen Alternativen werden Plastikfolien zu 100% ersetzt und überflüssig.

Effizientes Kochen

Während des Kochens empfiehlt es sich, immer auch einen Deckel zu benutzen, da so weniger Energie verbraucht wird. Auch lohnt es sich, darauf zu achten, lediglich die benötigte Menge an Wasser zu kochen anstatt einfach planlos den Topf oder Wasserkocher zu befüllen. Achte darauf, die passende Plattengröße für deinen Topf zu wählen und hierbei keine unnötige Energie zu verschwenden. Für Ofengerichte gilt als Stromspartipp: lieber Umluft verwenden statt Ober- und Unterhitze. Umluft spart sowohl Zeit als auch Strom.

Umweltfreundlich putzen

Nachhaltige Putzmittel

Abgesehen davon, dass Haushaltsreiniger häufig teuer sind, schaden sie außerdem der Gesundheit und unserer Umwelt. Insbesondere für fettlösende Mittel werden meist starke Säuren oder Laugen hergstellt, die ätzend wirken. Dabei benötigt es gar nicht die Bandbreite an Haushaltsmitteln, wie sie mittlerweile angeboten wird. Auch lassen sich die meisten und essentiellen Reinigungsmittel mit wenigen Zutaten ganz einfach selbst herstellen, was nicht nur günstiger ist, sondern auch besser für die Umwelt.

Wie du ganz einfach Allzweckzreiniger, Scheuermilch und Essigreiniger selbst herstellen kannst, verraten wir dir in unserem Blogbeitrag zum umweltfreundlichen Frühjahrsputz.

Unschädliche Mittel gegen Insekten

Wer sind von Fliegen, Mücken oder ähnlichen Tieren gestört fühlt, greift gerne schnell zu chemischen Mitteln, die möglichst schnelle Wirkung zeigen. Doch Giftsprays, Strips, Elektroverdampfer, Gift- und Klebeköder und Co. helfen allenfalls in Maßen und belasten oft aber stark die Innenraum-Luft.

Tests zufolge sollte bei der Bekämpfung von Insekten in der Wohnungauf chemische Mittel verzichtet werden. Besonders Insektensprays enthalten hauptsächlich Pyrethroide oder Carbamate, welches beides Nervengifte sind, die auch beim Menschen eine Vielzahl von Nebenwirkungen erzeugen können. Wirkstoffverstärker, die oft nicht deklariert sind, hemmen beim Menschen vorübergehend ein für die Körperentgiftung wichtiges Enzymsystem. Durch Überdosierung kann es zu hohen akuten Belastungen kommen.

Bei Klebestreifen zur Bekänpfung von Insekten ist hauptsächlich der Wirkstoff Phosphorsäureester (Dichlorvos) enthalten, der als Nervengift wirkt und unter anderem beim Menschen die Übertragung von Nervenreizen messbar hemmt. Dieser Stoff ist international als möglicherweise Krebs erregend eingestuft.

Eine Möglichkeit, die weder der menschlichen noch der tierischen Gesundheit schadet, ist die Verwendung von Fliegengittergeweben und/oder Fliegengitterfenstern. Diese sind flexibel einsetzbar und können bedenkenlos zur dauerhaften Bekämpfung von Insekten zum Einsatz kommen.

Umweltfreundliche Energienutzung

Heizung richtig einstellen

Im gesamten Haus stellt der größte Gasfresser in Deutschland womöglich die Heizung dar. Wer nur in den Räumen heizt, wo es wirklich nötig ist und die Türen zu diesen Räumen schließt, spart bereits bewusst Gas ein. Aber auch Maßnahmen wie das regelmäßige Entlüften von Heizkörpern können den Gasverbrauch maßgeblich reduzieren.

Auch empfiehlt es sich darauf zu achten, dass Heizkörper nicht abgedeckt oder durch Möbelstücke zugestellt werden, da sich ansonsten die erwärmte Luft nicht im Raum verteilen kann. Zudem gelten 20 Grad im Wohnbereich als ausreichende Temperatur, während in der Küche 18 Grad als optimal gelten und im Schlafzimmer 17 bis 18 Grad. Im Bad darf es etwas wärmer sein, mehr als 22 Grad sind aber auch hier nicht notwendig.

Richtig lüften

Es ist keine nachhaltige Lösung, Fenster den ganzen Tag lang gekippt zu lassen. Effizienter und nachhaltiger ist es, im Winter mindestens dreimal täglich für 5-10 Minuten und im Sommer 20-30 Minuten mit weit geöffneten Fenstern stoßzulüften. Wichtig ist, dass die Heizung beim Lüften heruntergedreht wird.

Sparsam und umweltbewusste Beleuchtung

Einige Menschen unterschätzen den Energieverbrauch von Lichtquellen in Räumen, in denen sich niemand aufhält. Licht sollte lediglich in den Räumen eingeschaltet sein, in denen es wirklich notwendig ist und sich Menschen aufhalten. Das Streichen von Wänden in hellen Farben sorgt für mehr Helligkeit im Raum, da diese das Licht von Lampen besser reflektieren. Darüber hinaus empfiehlt sich der Einsatz von Solar-, LED- oder Energiesparlampen, da diese bis zu 90% weniger Strom verbrauchen als alte Glühbirnen.

Ausschalten statt Stand-By

Auch wenn der Standby-Modus sehr bequem ist und es ermöglicht, mit nur einem Knopfdruck alle Geräte jederzeit wieder einzuschalten, ist es keine nachhaltige Lösung. Fernseher, Computer und Co. verbrauchen im Stand-By Modus permanent Strom. Daher empfiehlt es sich, ungenutzte Geräte vom Stromnetz zu trennen, also den Hauptschalter zu drücken oder den Stecker zu ziehen, wann immer diese nicht benötigt werden.

Energiesparendes Wäschewaschen

Bei nur zwei oder drei Kleidungsstücken, die gewaschen werden müssen, empfiehlt es sich, mit dem Waschen noch etwas abzuwarten. Die Waschmaschine sollte nur laufen, wenn sie wirklich voll ist. Auch müssen es nicht immer 60 Grad sein, da weniger Temperatur zum einen Energie spart und zum anderen bei gewöhnlicher Verschmtzung vollkommen ausreicht. Ein weiterer unnötiger Stromfresser ist die sogenannte Vorwäsche, welche in der Regel nicht notwendig ist. Auch ist es umweltfreundlicher, nasse Wäsche auf der Leine zu trocknen, anstatt einen Trockner zu verwenden.

Nachhaltiger Wasserverbrauch

Duschen statt baden

Dass Duschen in der Regel weniger Wasser verbraucht als Baden, ist kein Geheimnis. Trotzdem muss auf ein heißes Bad im Winter nicht gänzlich verzichtet werden, solange es nicht täglich genossen wird. Ein geringerer Wasserverbrauch beim Duschen kann natürlich auch nur erreicht werden, wenn diese nicht stundenlang läuft und das Wasser während des Einschäumens ausgeschaltet wird.

Kochwasser wiederverwenden

Die meisten Menschen geießen das Wasser, in dem die Nudeln, Kartoffeln oder Reis gekocht wurden, einfach ab und verwenden es nicht weiter. Dabei gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, dieses wertvolle Wasser zu anderen Zwecken weiter zu verwenden. So kann mit dem Wasser zum Beispiel das Geschirr abgewaschen werden, da die im Wasser enthaltene Stärke ein wirksames Mittel gegen Schmutz ist. Eine andere Möglichkeit ist es, im Nudelwasser Eier zu kochen oder Gemüse damit zu dämpfen.

Auf Grund des hohen Stärkegehalts eignet sich Nudelwasser auch bestens zur Weiterverarbeitung in Soßen. Wer das Wasser nicht fürs Kochen weiterverwenden möchte, kann damit zumindest seine Pflanzen gießen.

Wasser sparen beim Spülen

Bei Geschirr ist es meist die nachhaltigste Lösung, dieses nicht mit der Hand, sondern mit der Spülmaschine zu reinigen. Dabei ist es wichtig, dass die Maschine ganz voll ist, bevor sie angeschlatet wird. So lohnt sich der Spülgang, für den in der Regel das Spar- oder Ecoprogramm vollkommen ausreicht.
 
Das Abspülen von Lebensmitteln oder Geschirr unter fließendem Wasser benötigt große Menschen an Wasser, die vermieden werden können. Besser ist es, Wasser in das Spülbecken einzulassen und Obst, Gemüse oder Küchenutensilien darin zu reinigen.

Umweltfreundliches Badezimmer

Plastikfreie Pflegeprodukte

Kosmetika sind zum Großteil in Plastik verpackt. Egal ob Tuben, Flaschen, Spraydosen oder Glasverpackungen - sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind in der Regel nicht wiederverwendbar oder biologisch abbaubar. Spraydosen sind besonders energie- und ressourcenaufwändige Behältnisse, deren Entsorgung nicht unproblematisch ist.

Produkte des täglichen Gebrauchs wie Shampoos, Duschgels, Deodorants und Lippencremes sind typische Pflegeprodukte, welche herkömmlicherweise in Plastik verpackt sind. Die Müllmengen, welche alleine durch Pflegeprodukte entstehen, sind immens und tragen zur weltweiten Umweltverschmutzung maßgeblich bei. Durch einen Verzicht auf Plastik in Pflegeprodukten kann diesen Müllmengen entscheidend entgegengewirkt werden.

Besser sind plastikfreie Pflegeprodukte, die sowohl für den Menschen als auch die Umwelt die gesündere und nachhaltigere Alternative darstellen.

Nachhaltiges Hygienepapier

Toilettenpapier, Küchenrolle, Taschen- und Kosmetiktücher machen einen großen Teil an Papierprodukten im Haushalt aus, wobei eine einzelne Person Studien zufolge rund 18 bis 19 Kilogramm Hygienepapier verbraucht. Herkömmliches Hygienepapier ist lange nicht so nachhaltig, wie viele denken, da für die Produktion von Papier Energie und Chemikalien benötigt werden. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist der hohe Wasserverbrauch, den die Produktion mit sich bringt. Ein trauriger Fakt ist, dass fast jeder zweite Baum, der abgeholzt wird, für die Papierproduktion gefällt wird.

Ein nachhaltigerer Ersatz für Hygienepapier sind Bambus- oder Recycling-Produkte, welche sich am Blauen Engel Symbol erkennen lassen. Doch noch besser als umweltfreundliches Hygienepapier ist die Verwendung von wiederverwendbaren Lappen oder Tüchern. Im Gegensatz zu Papier können sie einfach gewaschen und wiederverwendet werden und verursachen so keinen Müll.

Einwegprodukte ersetzen

Um die regelmäßige Rasur möglichst einfach zu gestalten, werden jede Menge Einwegrasierer verwendet, die zwar auf den ersten Blick kostengünstig scheinen, jedoch auf Dauer weder für den Geldbeutel, noch für die Umwelt gut sind. Besser ist es, eine wiederverwendbare Alternative zu verwenden, bei der lediglich die Klingen ausgetauscht werden müssen.

Ein weiteres Abfallprodukt, welches im Badezimmer ersetzt werden kann, sind Abschminkpads. Diese können aus Baumwolle oder Bambus hergestellt sein und immer wieder gewaschen werden. Auch für Zahnbürsten und Ohrenstäbchen existiert mittlerweile eine Vielzahl an langlebigen Alternativen, bei denen zumindest nur ein kleiner Teil immer wieder ersetzt werden muss und nicht das ganze Produkt im Mülleimer landet.


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