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September 04, 2019

Der Sommer ist noch da und somit für viele Alltagshelden auch der Wunsch, zu verreisen, die Sonnenstunden außerhalb des Büros zu genießen und warmen Tagen der Entspannung zu widmen. Wer im Herbst und Winter den Sommer verlängern will, kann sich auch schon mit diesem Blogbeitrag informieren und vorbereiten. Denn das nachhaltige Leben ist nicht an den Alltag gebunden, wir möchten auch beim Kopfausschalten im Urlaub den Verstand nutzen und so umweltfreundlich wie möglich sein.

5 geniale Tipps für die nächste umweltfreundliche Reise

1. Das Gute liegt so nah 

Es muss nicht immer das exotische Land auf der anderen Seite der Welt sein. Wieso denn nicht das eigene Land oder Europa entdecken? Das geht nämlich auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und bestenfalls der Bahn. Zu selten ist man in der Heimat Tourist und sieht sie mit neuen Augen, es gibt so viele atemberaubende Plätze alleine in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die du bestimmt noch nicht alle entdeckt hast.

Solltest du trotzdem mit dem Flugzeug reisen wollen, kann über Atmosfair das ausgestoßene CO2 kompensiert werden, in dem man an Klimaschutzprojekte spendet. Vermeide aber wenn möglich Kreuzfahrtschiffe! Sie sind nämlich nicht nur durch ihren hohen Schadstoff-Ausstoß sehr umweltschädigend, sondern verschmutzen die Umwelt durch die Müllmengen, die direkt in das Meer gelangen und dadurch, dass das marine Leben darunter leidet.

 

2. Authentizität statt Touristenfallen

Bleibe Touristen-Attraktionen fern, bei denen Tiere zu ihrem Leiden als Unterhaltung bieten oder bei denen die Natur darunter leidet. Gerade bei Aktivitäten, bei denen viele Menschen in kurzer Zeit abgefertigt werden, kann steht das Erlebnis und der Einklang mit Natur, Kultur und Mensch im Hintergrund. Das Bauchgefühl ist hierfür auch ein guter Wegweiser. Wenn du dich nicht wohl fühlst und findest, das scheint alles nicht richtig und vertretbar zu sein, dann musst du es nicht machen! Deine Reisebegleiter können das bestimmt verstehen. Als Gegenvorschlag lieber fernab von Massentourismus-Angeboten die authentische Kultur kennen und schätzen lernen.  

 

3. Vor der Reise Plastik-Fallen und unnötige Käufe bedenken

Wie nachhaltig eine Reise tatsächlich wird, entscheidet sich schon in der Vorbereitung. Oftmals gibt es in den Ferien nämlich Momente, in denen man sich denkt: Hätte ich doch vorher daran gedacht. Diese Situation hätte sich vermeiden lassen. Wir sind aber keine Freunde von „hätte“ und „wäre doch“s, sondern machen was dagegen. Und wollen dir helfen, das genauso zu tun. Die Kinder möchten am Strand gerne Sandburgen bauen, aber jedes Jahr wird ein neuer Plastikeimer dafür gekauft? Das muss nicht sein! Entweder alternative Behälter nehmen oder den von daheim mitnehmen und immer wieder verwenden. Es gibt auch tolle Spiele aus Bambus, die jeden glücklich machen, die großen und kleinen Alltagshelden. Auffüllbare Trinkflaschen sind auch ein guter Weg, um Plastikflaschen zu vermeiden. Auf Reisen ist es auch eine Herausforderung, Nahrungsmittel passend für die Tage einzukaufen – und eben auch frischzuhalten. Anstelle von Foodwaste oder dem Kauf von Frischhaltefolie und Alufolie oder Plastikbehältern legen wir euch Bienenwachstücher ans Herz. Die könnt ihr auch perfekt um Gläser oder offene Flaschen anschmiegen.

 

4. Auf die Nachhaltigkeit des Reiseziels achten

Das Angebot an Destinationen ist scheinbar unermesslich. Dabei gibt es einige Faktoren, die man für eine nachhaltige Wahl beachten kann. All Inclusive – ein verlockendes Angebot, aber denkt man genauer darüber nach, ist einem doch eigentlich schon klar, dass das nicht nachhaltig sein kann: Massen an Getränken, Essen, Alkohol wird hergestellt und danach wieder weggeworfen. Wie soll man denn auch ein unerschöpfliches Angebot planen? Und damit sich das rentiert, wird in Massen, günstig, in niedriger Qualität und (jetzt mal so angenommen) ohne große Nachhaltigkeitsbemühen eingekauft, verarbeitet und angeboten.

Wir können dir auch empfehlen, anstelle von Hotelketten lokale Anbieter zu unterstützen und vielleicht sogar bei einem Bed&Breakfast von Einheimischen interessantes über die Kultur und Gegend aus erster Hand zu erfahren. Wenn du schon eine Unterkunft gefunden hast, die dir zusagt, kannst du auch durch mehrere Gütesiegel nachhaltigen Tourismus prüfen:

  • Viabono: Siegel für Hotels, Unterkünfte und Restaurants, die nachhaltig betrieben werden; deutschlandweit
  • Blaue Flagge: Strände werden hinsichtlich ihrer Wasserqualität und ihres Nachhaltigkeitsmanagements klassifiziert; international
  • Tour-Cert: Für verantwortungsvollen Tourismus wird auch zusammen mit Tourismusanbietern Nachhaltigkeit aufgebaut und für Weltenbummler umweltbewusste Anbieter angezeigt; international

 

5. Kompakt und clever die Koffer packen

Es gibt viele geniale Dinge, die nicht nur einen Zweck erfüllen. Bevor du also im Urlaub etwas kaufst oder mehrere Gepäckstücke mitnimmst, ist es sinnvoll, sich über seine 7 Sachen viele Gedanken zu machen. Mit den Abschminkpads und ein wenig Kokosöl abgefüllt sparst du nicht nur viel Platz, sondern auch Müll! Du musst auch nicht vorher akribisch ausrechnen, wie viele Einwegpads du einzuplanen hast und ein Kauf bei Engpass wird direkt ausgeschlossen. Das Bienenwachstuch kann feste Seifen reisetauglich machen: Plastikverpackungen gehören nun also auch im Urlaub der Vergangenheit an. Übrigens können auch Kartenspiele ohne Verpackung darin zuverlässig verpackt werden. Auch ein kompaktes Wunder für die Reise ist die neue Wattestäbchen Verpackung: Mit 100 Stück (statt gewöhnlicherweise den 200 St.) nimmt die kleine Wattestäbchen-Verpackung kaum Platz weg – und Plastikwattestäbchen werden auch im Urlaub vermieden.

 

Seife Bienenwachstuch Reise Hack umweltfreundlich plastikfrei

 

Mit diesen Tricks und Tipps kannst du guten Gewissens in deinen nächsten Urlaub starten.

Hast du weitere Tipps für nachhaltige Reisen, die du hier teilen kannst? 

 


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