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Heute am 01. August 2018 wird der frühste Earth Overshoot Day (zu Deutsch auch: "Erdüberlastungstag") markiert:

Ab heute und für den Rest des Jahres leben wir auf Pump. Denn die Menschheit hat die vergangenen sieben Monate bereits alle Ressourcen aufgebraucht, die die Erde uns für dieses Jahr zur Verfügung stellen kann. 

Seit den 1970er Jahren wird dieser Tag von der Forschungsorganisation Global Footprint Network, basierend auf dem ökologischen Fußabdruck von 150 Nationen, berechnet. Während wir Menschen vor etwa 50 Jahren noch mit den Ressourcen einer Erde zurechtkamen, würden wir nach heutigem Verbrauch 1,7 Erden benötigen, die wir alle leider nicht haben. 

Der heutige Erdüberlastungstag hält uns vor Augen, was unser tägliches Handeln für Konsequenzen nach sich zieht: Wir Menschen leben über unseren Verhältnissen - auf Kosten der Natur und der Generationen nach uns.

Wie kommt es zum Overshoot?

Der Mehrverbrauch unserer Ressourcen entsteht dadurch, dass durch uns mehr Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre gelangt, als die Ozeane und Wälder absorbieren können. Denn auf der einen Seite stoßen wir durch gesteigerten Energieverbrauch, motorisierten Verkehr und unserer Ernährung mehr Kohlenstoffdioxid ab. Auf der anderen Seite können sich die Fischbestände in den Ozeanen nicht so schnell erholen, wie wir fischen oder die Bäume nicht so schnell nachwachsen, wie wir alles abholzen

Länder Overshoot Days Deutschland am 02. Mai 2018

Laut der Berechnung von Global Footprint Network haben wir Deutschen bereits am 02. Mai 2018 unseren Anteil an Ressourcen in Deutschland aufgebraucht. Das bedeutet, dass wir das 2,5-fache unseres eigenen Landes bräuchten, um den Verbrauch der Deutschen abzudecken (Quelle: Earth Overshoot Day Press Release). Oder hochgerechnet:

Würden alle Erdenbewohner so leben wie wir, wären es drei Erden - zwei Erden zu viel

Vergleicht man die Zahlen zum Vorjahr, gibt es bereits ermutigende Zeichen: 2017 lag die Berechnung für uns Deutsche noch bei 3,2 Erden. Und auch immer mehr Industrienationen und Großunternehmen bemühen sich darum ihren ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu verringern und dieses Engagement zu beschleunigen. Wir bewegen uns in die richtige Richtung, aber es reicht noch nicht aus. Denn laut jetzigen Berechnung werden wir im Jahr 2030 drei Erden an Rohstoffen verbrauchen, um all die Bedürfnisse der Menschheit abdecken zu können. 

Unter dem Hashtag #MoveTheDate ruft die Organisation dazu auf, durch Veränderungen im Alltag den Earth Overshoot Day nach hinten zu verschieben. 

Was können wir tun?

Ernährung

1. Achtet beim Einkauen auf Regionales und Saisonales: Es ist zum einen gesünder für den Körper, da uns die Natur passend zu jeder Jahreszeit die wichtigsten Vitamine in unser Obst und Gemüse packt. Zum anderen könnt ihr dadurch den Transport aus weit entfernten Ländern umgehen und vermeiden: Und umso weniger Menschen von etwas kaufen, desto weniger wird es auch in unsere heimischen Supermärkte importiert. 

2. Vermeidet Essensverschwendung: Gerade bei der Hitzewelle wird das Essen momentan sehr schnell schlecht. Kauft lieber regelmäßig ein, statt den Kühlschrank vollquellen zu lassen und dann letztendlich alles wegschmeißen zu müssen. Oder schaut euch bei Foodsharing um: Ihr könnt entweder Lebensmittel abgeben, die ihr beispielsweise vor dem Urlaub nicht mehr schafft, oder ihr könnt selbst Food Saver werden. 

Mobilität

1. Steigt aufs Fahrrad oder auf öffentliche Verkehrsmittel im Alltag: Dadurch gibt es weniger Stau auf den Straßen, ihr könnt auf dem Weg zur Arbeit noch ein wenig dösen oder etwas für eure Gesundheit tun. 

2. Weniger Fernreisen und dafür mehr die eigene Heimat entdecken: Besonders bei diesem Sommerwetter zieht es uns viel weniger in die Ferne! Innerhalb Europas und Deutschland gibt es so viele schöne Orte, die man entdecken kann - da muss es einen nicht unbedingt in die Ferne treiben. Und wenn doch: Versucht auf regionale Lokale und Geschäfte vor Ort zu unterstützen und pure Tourismus-Attraktionen zu vermeiden. 

 Konsum
1. Weniger ist weniger und mehr zugleich: Es muss nicht immer das Neuste sein. Eure ungeliebten Kleidung oder Elektronikgeräte können wahre Schätze für jemand anderes sein. Ob auf dem wöchentlichen Flohmarkt, Ebay oder Kleidertausch-Portale - es gibt so viele Möglichkeiten den Lebenszyklus eurer Besitztümer zu verlängern. 

2. Weniger Plastik und Holz, dafür mehr Mehrweg: Die Ressourcen unserer Erde sind kostbar, das sollte uns stets bewusst sein. Ob Plastikgeschirr oder -besteck beim Grillen oder Camping, Hygieneartikel im Bad oder tägliche Nutzgegenstände: Mit kleinen Veränderungen im Alltag können wir gemeinsam vieles verändern. 

Dein ökologischer Rucksack

Manchmal weiß man gar nicht, wo man überhaupt anfangen soll. Das Wuppertal Institut hat einen Ressourcenrechner erstellt, mit dem ihr euren persönlichen Verbrauch berechnen könnt. Zusätzlich kann man sich über die verschiedenen Kategorien informieren und lernen, was man besser machen kann. 

Wie schwer ist dein ökologischer Rucksack?


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